Coronavirus – Bern

Gewerbeverband Berner KMU fordert rasche Hilfe für Härtefälle

zc, sda

19.11.2020 - 15:38

Begrüsst den Kurs der Berner Regierung: Christoph Erb, Direktor des Gewerbeverbandes Berner KMU. (Archivbild)
Begrüsst den Kurs der Berner Regierung: Christoph Erb, Direktor des Gewerbeverbandes Berner KMU. (Archivbild)
SDA

Der Gewerbeverband Berner KMU begrüsst die Absicht des Regierungsrats, zügig die Beteiligung des Kantons Bern am Härtefall-Programm des Bundes aufzugleisen. Für viele Unternehmen sei baldige Hilfe überlebenswichtig.

Damit Einzelfall-Prüfungen korrekt abgewickelt werden könnten, müsse der Kanton die Aufbauarbeit unverzüglich an die Hand nehmen, forderte der Verband in einem Communiqué vom Donnerstag.

Für Unternehmen, die vor allem rasch Geld bräuchten, wären verbürgte Covid-19-Kredite zwar das beste Instrument, schreibt der Verband weiter. Da der Bund momentan kein neues Covid-19-Kreditprogramm zur Verfügung stehen wolle, solle der Kanton Bern die Hilfe möglichst mittels rückzahlbarer Kredite oder Bürgschaften erbringen.

Der Gewerbeverband fordert weiter, dass sehr strenge Anforderungen an die Unternehmen gestellt werden, welche Härtefallmittel beantragen. Das sei wichtig, damit nicht falsche Hoffnungen geschürt würden.

Entgangene Gewinne sollten nicht ersetzt werden, sondern ausschliesslich ein Teil der ungedeckten Kosten, die voraussichtlich nicht durch Erträge in den Folgejahren gedeckt werden könnten. Dazu zählten etwa Geschäftsmieten, Zinsen, Kosten von stillgelegten Fahrzeugen sowie Personalkosten, die nicht anderweitig gedeckt seien.

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