Historisches Hammerwerk in Worblaufen hat eine Zukunft

6.12.2018 - 12:07, SDA

Den historischen Industriegebäuden auf dem Hammerwerkareal in Worblaufen soll neues Leben eingehaucht werden. Die historisch Hammeranlage aus dem 17. Jahrhundert wird erhalten, ebenso sollen die in den Gebäuden einquartierten Kunsthandwerksbetriebe weiterbestehen.

Für die Gemeinde Ittigen, zu der Worblaufen gehört, ist der Erhalt "ein Glücksfall" wie die Behörden in einer Mitteilung vom Donnerstag schreiben. Neue Besitzerin der historischen Elemente auf dem Areal, darunter die denkmalgeschützte Halle mit der Hammeranlage, ist die equimo AG.

Diese ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Stiftung Edith Maryon. Die Stiftung erwirbt mit Hilfe von Schenkungen, Vermächtnissen und Spenden Land und Immobilien, um sie der Spekulation zu entziehen.

Bis im Jahr 2014 erklangen an der Aare in Worblaufen noch die Hammerschläge der alten Anlage. Dann schloss das Hammerwerk der R. Müller AG den Betrieb.

Auf dem nicht denkmalgeschützten Teil des Areals entsteht eine Wohnüberbauung. Ein öffentlicher Platz soll den Wohnteil und die historischen Gebäude in Beziehung zu einander setzen.

Aktuell wird das denkmalgeschützte Gebäude mit der historischen Hammeranlage, dem Wasserrad und der Esse von einem Kunstschmied genutzt. Das soll auch so bleiben, wie die Gemeinde weiter schriebt. Mit der Übernahme der historischen Teile des Areals werde das Weiterbestehen der dort untergebrachten Betriebe gesichert.

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