Langenthaler stimmen über höhere Beiträge an Eismiete ab

SDA

31.5.2019 - 13:01

In Langenthal werden die Stimmberechtigten entscheiden, ob die Stadt ihre Beiträge an die Eismiete der SC Langenthal Nachwuchs AG verdoppelt: Eine Bürgergruppe hat das Referendum gegen den entsprechenden Stadtratsbeschluss zustande gebracht.

Wie der Langenthaler Gemeinderat am Freitag mitteilte, sind 771 gültige Unterschriften fristgerecht eingereicht worden. Das sind 371 mehr, als es in Langenthal zum Zustandekommen eines gültigen Referendums braucht. Der Langenthaler Gemeinderat hat nun zwölf Monate Zeit, eine Abstimmung zu diesem Thema durchzuführen.

Langenthals Stadtparlament hatte am 18. März entschieden, den städtischen Beitrag an die Kosten der Eismiete zu erhöhen, welche der SC Langenthal für seinen Nachwuchs der Eishallen-Besitzerin entrichtet. Es geht um eine Verdoppelung von heute 125'000 auf künftig 250'000 Franken. Einen Rückweisungsantrag seiner Geschäftsprüfungskommission lehnte das Parlament ab.

Die Erhöhung des städtischen Beitrags an die Eismiete ist Teil eines Koordinationsplans, den Stadt Langenthal, Kunsteisbahn Langenthal AG und der Schlittschuhclub Langenthal im Dezember 2018 vorstellten. Auf diesen Koordinationsplan zur Sicherung des Eissports in Langenthal einigten sich die drei Akteure nach einer extern geführten Mediation.

Ebenfalls Teil des Koordinationsplans ist eine Rahmenkreditvorlage, welche der Langenthaler Gemeinderat möglichst im November dem Stimmvolk vorlegen will. In dieser Rahmenkreditvorlage geht es unter anderem um zusätzliche Infrastrukturbeiträge an die Eishalle Schoren so lange, bis in Langenthal eine neue Eishalle steht.

Wie Langenthals Stadtpräsident Reto Müller am Freitag auf Anfrage sagte, ist es möglich, dass die Rahmenkreditvolage und das Referendum zu höheren Eismiete-Beiträgen beide im November dem Volk vorgelegt werden. Es könne aber auch sein, dass das Referendum erst im Februar oder im Mai 2020 vors Volk komme.

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