Stadtberner sagen Ja zu Rahmenkredit für Immobilienkäufe

SDA

19.5.2019 - 16:06

Berns Stadtpräsident Alec von Graffenried kann sich freuen: Das Volk hat einen 60-Millionen-Kredit für Liegenschaftskäufe gesprochen. (Archivbild)
Source: Keystone/PETER KLAUNZER

Die Stadt Bern kann ihre Einkaufstour auf dem Immobilienmarkt starten: Die Stimmberechtigten genehmigten am Wochenende einen Rahmenkredit von 60 Millionen Franken für den Erwerb von Liegenschaften.

Ziel ist die Schaffung von preisgünstigem Wohnraum. Dank dem Rahmenkredit soll die Stadt auf dem Immobilienmarkt rasch und flexibel handeln können. Die Vorlage wurde von den bürgerlichen Parteien vehement bekämpft: Es sei nicht Aufgabe der Stadt, den freien Markt aufzumischen.

Das Volk sah es anders und hiess die Vorlage mit einem Ja-Anteil von 74 Prozent gut. 28'223 Stimmende legten ein Ja in die Urne, 9839 ein Nein. Die Stimmbeteiligung betrug 47,8 Prozent, wie die Stadt am Sonntag mitteilte.

Ja sagten die Stimmberechtigten auch zum Kredit von fast 60 Millionen Franken für die Erneuerung der Schulanlage Kleefeld. Die drei Gebäude aus den 1970er-Jahren sind in schlechtem Zustand und können nun durch zwei Neubauten ersetzt werden. Die Doppelturnhalle wird saniert.

Unter Dach sind zudem die Leistungsverträge für vier Kulturinstitutionen. Das Volk genehmigte die Subventionen für Konzert Theater Bern, das Bernische Historische Museum, die Kornhausbibliotheken und die Dampfzentrale.

Zurück zur Startseite

SDA