Versuch mit Berner Tangentialbus soll bis 2023 verlängert werden

sr, sda

24.6.2021 - 11:30

Auf der Bernmobil-Buslinie 31 sollen die Buschauffeurinnen und -chauffeure mindestens zwei weitere Jahre durch die Stadt Bern kurven können. (Symbolbild)
Keystone

Der Berner Gemeinderat und der Kanton Bern möchten den Ende dieses Jahres auslaufenden Versuch mit einem neuen Tangentialbus in Bern um zwei Jahre verlängern. Stimmen die jeweiligen finanzkompetenten Organe zu, fährt dieser Bus der Linie 31 (Bern Europaplatz – Bern Brunnadernstrasse) bis Ende 2023 weiter.

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24.6.2021 - 11:30

Wie die Berner Stadtregierung am Donnerstag mitteilte, muss der Berner Stadtrat einen Kreditantrag von 746'000 Franken bewilligen, damit der Bus weiterfahren kann. Dieser Busbetrieb entwickelte sich im ersten Betriebsjahr «vielversprechend», wie der Berner Gemeinderat schreibt.

Bis zum Beginn der Corona-Pandemie benutzten täglich bis zu 2000 Personen den Bus, welcher vom Europaplatz aus via Fischermätteli und Monbijoubrücke ins Kirchenfeldquartier fährt. Mit Corona brachen die Fahrgastzahlen aber ein. Die Anforderungen für die Aufnahme des Busses ins Grundangebot des öffentlichen Verkehrs sind per Ende 2021 nicht mehr zu erreichen.

Der Berner Gemeinderat geht aber wegen der positiven Entwicklung im ersten Betriebsjahr davon aus, dass die kantonale Minimalvorgabe nach dem Ende der Pandemie erreicht wird. Stadt Bern und Kanton Bern haben sich deshalb darauf verständigt, den Versuch um zwei Jahre zu verlängern.

Wie es beim Amt für öffentlichen Verkehr und Verkehrskoordination (AöV) auf Anfrage hiess, muss der Berner Regierungsrat noch den Beitrag des Kantons Bern an die Verlängerung des Versuchsbetriebs genehmigen.

Der Kanton Bern übernimmt einen Drittel der Betriebskosten. Ein Drittel zahlt die Stadt Bern, ein Drittel wird durch Erträge gedeckt.

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