Vier Auffahrunfälle auf der A1 führen zu langen Rückstaus

14.2.2020 - 16:38, SDA

Auf der Autobahn A1 zwischen Schönbühl und Kirchberg ist es am Freitagnachmittag zu insgesamt vier Auffahrunfällen gekommen. Drei Personen wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht. Es kam zu Rückstaus.

Die Meldung zum ersten Auffahrunfall bei Kernenried in Fahrtrichtung Zürich ging kurz vor 12.40 Uhr bei der Berner Kantonspolizei ein, wie diese mitteilte. Demnach hatte ein Auto auf dem Überholstreifen seine Fahrt abgebremst, worauf zwei Fahrzeuge auf das Auto auffuhren. Dabei wurde niemand verletzt.

Hingegen kam es in der Folge zu Verkehrsbehinderungen. Dabei ereignete sich auf der Höhe von Hindelbank kurz nach 12.45 Uhr eine weitere Auffahrkollision mit insgesamt fünf Fahrzeugen. Verletzt wurde niemand.

Ebenfalls ohne Verletzte ging ein weiterer Auffahrunfall um 13.20 Uhr auf der Höhe Moossedorf aus, als ein Car auf den Anhänger eines Lieferwagens auffuhr.

Schliesslich kam es im gleichen Autobahnabschnitt kurz vor 14 Uhr zu einem weiteren Unfall mit Kettenreaktion: Zwei Autos verlangsamten auf dem Überholstreifen ihre Fahrt, worauf ein drittes Autos in das zweite prallte und dieses wiederum in das Heck des ersten Autos schob. Dabei mussten drei Personen mit Ambulanzen zur Kontrolle ins Spital gebracht werden.

Laut Polizeiangaben reagierten die meisten Lenkerinnen und Lenker richtig und bildeten frühzeitig eine Rettungsgasse. Trotzdem hätten einzelne Lenker die Strasse nicht oder zu spät freigegeben. Solches Fehlverhalten erschwere oder verzögere die Anfahrt der Rettungskräfte zum Unfallort.

Bei schweren Unfällen zähle unter Umständen jede Sekunde, mahnt die Polizei und fordert die Verkehrsteilnehmenden auf, jeweils frühzeitig und vorausschauend die Rettungsgasse zu bilden.

Infolge der Rückstaus waren auch die Strassen im Raum Worblaufen-Zollikofen-Münchenbuchsee überlastet. Der Regionalverkehr Bern-Solothurn RBS meldete auf den Buslinien 34 und 35 grössere Verspätungen.

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