Unfallstatistik

Zwei Menschen starben 2019 auf Solothurner Strassen

SDA

8.4.2020 - 12:41

Im Kanton Solothurn sind im vergangenen Jahr zwei Menschen im Strassenverkehr ums Leben gekommen. Das ist ein historischer Tiefstwert. Im Vorjahr waren neun Personen getötet worden.

Die Zahl der im Strassenverkehr verletzten Personen sank leicht auf 765, wie die Kantonspolizei Solothurn am Mittwoch mitteilte. Während die Zahl der «erheblich Verletzten» zurückging, stieg die Zahl der «leicht Verletzten» an.

Insgesamt kam es zu 1450 Verkehrsunfällen. Das entspricht einer Zunahme von mehr als 12 Prozent. Einen Anstieg um 23 Prozent gab es bei Unfällen mit Fussgängern: 80 Personen wurden verletzt.

Die seit 2017 festgestellte Zunahme der Verkehrsunfälle mit E-Bikes bestätigte sich im vergangenen Jahr. Die Zahl stieg von 38 auf 46 Unfälle. Neu Personen erlitten schwere Verletzungen. Für jeden dritten Unfall war der E-Bike-Lenkende als Hauptverursacher verantwortlich. Auffallend ist ebenfalls, dass bei 15 Unfällen die verletzte Person keinen Helm trug, wie die Kantonspolizei festhält.

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