Industrie

Komax ist 2022 stark gewachsen

SDA

24.1.2023 - 07:44

Der Hauptsitz von Komax in Dierikon LU. Das Industrieunternehmen hat am Dienstag erste Zahlen zum Geschäftsjahr 2022 geliefert. (Archivaufnahme)
Der Hauptsitz von Komax in Dierikon LU. Das Industrieunternehmen hat am Dienstag erste Zahlen zum Geschäftsjahr 2022 geliefert. (Archivaufnahme)
Keystone

Die Komax-Gruppe aus Dierikon LU ist 2022 auch dank der Übernahme von Schleuniger stark gewachsen. Aber auch ohne den Zukauf hätte ein Rekordergebnis resultiert. Bei den Bestellungen lief es dem Hersteller von Kabelverarbeitungsmaschinen rund.

SDA

24.1.2023 - 07:44

Im Gesamtjahr 2022 legte der Umsatz um mehr als 40 Prozent auf leicht über 600 Millionen Franken zu, wie Komax am Dienstag nach vorläufigen Zahlen mitteilte. Auch bei den Bestellungen legte das Unternehmen ordentlich zu: Der Auftragseingang kletterte um knapp 41 Prozent auf 678,1 Millionen und damit auf ein neues Rekordniveau.

Komax hatte Schleuniger per August 2022 von der Metall Zug Gruppe übernommen. Ohne das Unternehmen aus Thun BE hätte Komax einen Bestellungseingang von 599,6 Millionen erzielt und damit einen über 100 Millionen Franken höheren Wert als im Rekordjahr 2018. Beim Umsatz lag der Komax-Anteil bei rund 520 Millionen. Die EBIT-Marge der Gruppe gibt Komax den vorläufigen Zahlen zufolge mit rund 12 Prozent nach 10,6 Prozent im Vorjahr an.

Mit den Zahlen hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten gemäss AWP-Konsens beim Auftragseingang knapp erfüllt, ansonsten besonders bei der Marge übertroffen.

Die anhaltenden Herausforderungen bei den Lieferketten seien insgesamt gut gemeistert worden, teilte Komax mit. Dennoch sei es zu Verzögerungen gekommen, und nicht alle Bestellungen seien im gewohnten Tempo abgearbeitet worden. Da zahlreiche Bestellungen aus dem Jahr 2022 noch nicht ausgeliefert werden konnten, sei man mit einem hohen Auftragsbestand ins neue Jahr 2023 gestartet.

Ausführliche Informationen zum Geschäftsjahr 2022 präsentiert Komax am 14. März.

SDA