Nidwaldner Regierung will nicht an Gymi-Übertritt rütteln

SDA

29.11.2018 - 10:45

2016 und 2018 lag die Übertrittsquote an Nidwaldner Mittelschulen markant über dem Durchschnitt der letzten Jahre. Dennoch will die Regierung nicht am Aufnahmeverfahren rütteln.

Auch weiterhin sollen die Erfahrungsnoten im Zeugnis der Volksschule und die Empfehlung der Klassenlehrer entscheiden, wer es in Nidwalden ins Kollegi schafft, wie der Regierungsrat am Donnerstag mitteilte. Zu diesem Schluss sei er nach einer Analyse der Bildungsdirektion zu Entwicklung der Übertritts- und Maturitätsquote gekommen.

In Auftrag gegeben hatte die Regierung den Bericht, nachdem 2018 und 2016 die Eintrittsquote mit 27 und respektive 25 Prozent deutlich über dem zehnjährigen Durchschnitt von rund 21 Prozent lag. Die Quote war allerdings volatil und bewegte sich zwischen 15 und 23 Prozent.

Die Regierung bewertet die Zahlen als "nicht eindeutige Tendenz". Zudem sei die Datenlage unklar. Man wolle die kommenden zwei bis drei Jahre abwarten, bis sich herausstelle, ob es sich bei besagten Ausreissern um Ausnahmen handelt oder ob sie einen unerwünschten Trend ankündigten.

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