Immobilien

Zug Estates macht 2020 weniger Gewinn

SDA

5.3.2021 - 07:53

Das Suurstoffi Areal in Rotkreuz ZG, auf dem Zug Estates engagiert ist.
Keystone

Die Immobiliengesellschaft Zug Estates hat im Geschäftsjahr 2020 einen deutlich tieferen Gewinn erzielt, dies weil Sondereffekte weggefallen sind. Zudem hat der Hotel- und Gastrobereich stark unter der Coronakrise gelitten, wie die Immobiliengesellschaft am Freitag mitteilte.

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5.3.2021 - 07:53

Die auf den Wirtschaftsstandort Zug konzentrierte Immobilienfirma konnte im letzten Jahr den Liegenschaftenertrag um 6,1 Prozent auf 57,8 Millionen Franken steigern. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Neubewertungen sank um 7,2 Prozent auf 49,6 Millionen Franken. Die Neubewertungen inklusive belief sich das Konzernergebnis auf 32,3 Millionen Franken – ein Minus von 57,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 2019 hatte die Immobiliengesellschaft dank Bewertungserfolgen und einem positiven Steuereffekt den Gewinn deutlich steigern können.

Konnte Zug Estates die Erträge im Bereich Immobilien ausbauen, kam es im Segment Hotel und Gastronomie wegen der Coronapandemie zu erheblichen Umsatzeinbussen. Der Rückgang im Beherbergungsgeschäft führte verglichen zu 2019 zu Umsatzeinbussen von 57,8 Prozent auf noch 7,0 Millionen Franken.

Wohnungen gefragt

Die Nachfrage nach grossen Büroflächen sei aktuell zurückhaltend, teilte Zug Estates weiter mit. Dagegen erfreuten sich die Wohnprodukte nach wie vor einer sehr guten Nachfrage. Auch bei den Retail- und Gastronomieflächen sei die Nachfrage intakt.

Aus der Veräusserung von Stockwerkeigentumswohnungen im Hochhausprojekt Aglaya in Rotkreuz ZG resultierte ein Ertrag von 72,5 Millionen und ein Promotionsgewinn vor Steuern von 9,5 Millionen Franken.

Der Marktwert des Portfolios erhöhte sich um 1,5 Prozent 1,65 Milliarden Franken. Die Leerstandsquote stieg per Ende Jahr auf 5,0 von 3,3 Prozent im Jahr zuvor.

Die ordentliche Dividende soll um drei auf 34 Franken je Aktie erhöht werden. Zudem sollen die Aktionäre vom Promotionsgewinn profitieren und zusätzlich eine Sonderdividende von 10 Franken je Titel erhalten. Für das Vorjahr bezahlte Zug Estates ebenfalls total 44 Franken.

Für das laufende Jahr äussert sich das Unternehmen zurückhaltend.

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