Coronavirus – Aargau

Aargau plant Pilotversuche für wöchentliche Corona-Tests an Schulen

ga, sda

5.2.2021 - 17:12

Der Kanton Aargau will mit Pilotversuchen erste Erfahrungen beim wöchentlichen Corona-Testen in Schulen und Heimen sammeln. (Symbolbild)
Der Kanton Aargau will mit Pilotversuchen erste Erfahrungen beim wöchentlichen Corona-Testen in Schulen und Heimen sammeln. (Symbolbild)
Keystone

Der Kanton Aargau will an vier bis sechs Schulstandorten mit rund 100 Klassen Pilotversuche für systematische Corona-Tests starten. Wöchentliche Tests sollen auch in fünf Heimen und in drei Betreuungsinstitutionen stattfinden.

Pro Wochen sollen insgesamt 3000 bis 4000 Tests stattfinden, wie das kantonale Departement Gesundheit und Soziales (DGS) am Freitag mitteilte. Die Evaluation der Schulen, die beim Pilotversuchen mitmachen, habe bereits begonnen. Das Ziel sei, mit den Pilotversuchen möglichst rasch beginnen zu können.

Die Teilnahme am repetitiven Testen wird gemäss DGS für alle Personen in den beteiligten Institutionen freiwillig sein. Es kämen einfach anwendbare Speicheltests zum Einsatz. Die Institutionen würden die Tests selbst organisieren. Dazu gehöre die Information und die Einholung Einwilligungserklärungen bei nicht mündigen Personen wie zum Beispiel bei Schülerinnen und Schülern.

Bis zu 125'000 Tests pro Woche

Mit den Pilotversuchen will der Kanton erste Erfahrungen sammeln. Bei einer flächendeckenden Umsetzung der Teststrategie in den Schulen und sozialmedizinische Institutionen wären gemäss DGS wöchentlich 100'000 bis 125'000 Tests notwendig.

Ziel der erweiterten Teststrategie ist der Schutz besonders gefährdeter Bevölkerungsgruppen, von Bewohnern sozialer Institutionen sowie von Personen in Situationen mit erhöhtem Übertragungsrisiko. Weiter sollen Infektionsketten über asymptomatische Personen unterbrochen, Infektionsausbrüche verhindert und die Virusausbreitung verlangsamt werden, wie das DGS erläuterte.

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