Kanton Aargau will Informatikabteilung an einem einzigen Standort

SDA

1.10.2020 - 12:52

Laut dem Aargauer Finanzdirektor Markus Dieth wird bei der Teilsanierung des Bildungszentrums Unterentfelden der Nachhaltigkeit Rechnung getragen. (Archivbild)
Source: KEYSTONE/PATRICK HUERLIMANN

Der Aargauer Regierungsrat will die Informatikabteilung des Kantons ab 2022 im Bildungszentrum Unterentfelden zusammenlegen, das dem Kanton gehört. Heute ist die Abteilung auf fünf Mietstandorte verteilt.

Durch die Zusammenlegung könnten Mietkosten eingespart und abteilungsinterne Wege verkürzt werden, wurde Landammann und Finanzdirektor Markus Dieth (CVP) in einer Mitteilung der Staatskanzlei vom Donnerstag zitiert. Die eingesparten Mietkosten würden jährlich 670'000 Franken betragen. Das Vorhaben entspreche der Strategie des Kantons, nämlich «Eigentum vor Miete» und Konzentration der auf viele Standorte verteilten Zentralverwaltung.

Das im Jahr 1976 gebaute Bildungszentrum Unterentfelden soll teilsaniert werden. Der Regierungsrat beantragt dafür und für die Einrichtung der Büros der Informatikabteilung einen Kredit von 10,935 Millionen Franken. Die Anhörung dazu startete am Donnerstag.

Die Zeit für das Projekt drängt: Bis Ende Juni 2022 muss die Informatikabteilung einen ihrer fünf Mietstandorte verlassen, weil der Eigentümer diesen abreissen lassen will. Der vollständige Umzug aller bisherigen Standorte nach Unterentfelden ist für den Herbst 2022 vorgesehen. Aufgrund der Dringlichkeit werde die Planung des Projekts parallel zu den politischen Prozessen durchgeführt, hiess es in der Mitteilung weiter.

Der Kanton hatte das Bildungszentrum Ende 2018 gekauft. Bei der Teilsanierung wird laut Dieth der Nachhaltigkeit Rechnung getragen. So soll etwa die instand gestellte Solaranlage Strom für den Eigenverbrauch produzieren.

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