Bevölkerungszahl in Graubünden unterdurchschnittlich gewachsen

SDA

31.8.2018 - 10:31

Der Kanton Graubünden hat 2017 das schwächste Bevölkerungswachstum seit elf Jahren verzeichnet. Die Wachstumsrate erreichte lediglich 0,2 Prozent. Der Rückgang der Zuwanderung ist der Hauptgrund für die bescheidene Zunahme.

338 Personen mehr wohnten Ende Jahr im Gebirgskanton oder insgesamt 197'888. Der Trend der Verlangsamung zeige sich auch auf nationaler Ebene, teilte das Bündner Amt für Wirtschaft am Freitag mit. Die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz sei letztes Jahr um 0,8 Prozent gewachsen, deutlich weniger stark als zuletzt.

In Graubünden gewannen von den 14 Gemeinden mit über 3000 Einwohnern Thusis und Bonaduz am meisten Einwohner dazu. Geschrumpft ist die Bevölkerungszahl in den grossen touristischen Gemeinden wie Davos, St. Moritz und Arosa.

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