Coronavirus – Schweiz

Bischof fühlt mit Menschen auf Intensivstationen und in Heimen

ny, sda

11.1.2021 - 14:58

Der St. Galler Bischof Markus Büchel fühlt im traditionellen "Brief an die Gläubigen" zum Jahresanfang mit den Menschen auf den Intensivstationen, in den Heimen und in den Flüchtlingslagern mit.
Keystone

In seinem Brief an die Gläubigen drückt der St. Galler Bischof Markus Büchel Mitgefühl mit den Menschen auf den Intensivstationen, in den Heimen und in den Flüchtlingslagern aus. In der Zeit der Pandemie sei christliches Engagement besonders gefragt.

Der Brief des Bischofs an die Gläubigen wird traditionell Anfang Jahr in den katholischen Kirchen verlesen und aufgelegt. Er hat jeweils ein aktuelles Thema. Diesmal ruft Markus Büchel die Kirchenmitglieder auf, sich für jene Menschen zu engagieren, die besonders unter der Corona-Pandemie leiden.

Jesus wohne «in den Intensivstationen, den Heimen, bei den Hinterbliebenen von Verstorbenen, bei allen, die ihre Arbeit verlieren oder in den Flüchtlingslagern der Vergessenen», dies sei die feste Überzeugung des Bischofs, schreibt das Bistum. Auch die Not der politisch Verantwortlichen dürfe nicht vergessen gehen.

In einer Zeit, in der Hilflosigkeit, Ratlosigkeit und Ängste viele Menschen belasteten, brauche es Engagement und Hoffnung. Christinnen und Christen könnten dies bezeugen, indem sie «Kontakt halten zu den Menschen, einander begleiten und stützen», schreibt Markus Büchel im Brief, der am 16./17. Januar in den Kirchen verlesen wird.

Er danke all jenen, die sich trotz persönlicher und wirtschaftlicher Folgen an die Corona-Vorschriften hielten und so sich selber und andere schützten.

Vor allem ältere Gläubige bleiben derzeit den Gottesdiensten fern, deren Teilnehmerzahl auf 50 beschränkt ist, wie es in der Mitteilung des Bistums vom Montag heisst. Aus diesem Grund wird der Brief des Bischofs an die Gläubigen auch online gestellt auf www.bistum-stgallen.ch.

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