Glarner Regierung verschiebt Einführung von E-Voting

SDA

12.12.2018 - 14:49

Die National- und Ständeratswahlen im Glarnerland werden nächstes Jahr ohne die Möglichkeit von E-Voting abgehalten. Die Regierung verschiebt die geplante Einführung der elektronischen Abstimmung.

Der Regierungsrat will insbesondere die vom Bund und von den Kantonen vorgesehenen öffentlichen Intrusionstests abwarten, bevor er über das weitere Vorgehen befindet, wie die Glarner Exekutive am Mittwoch mitteilte. Bei Intrusionstests erhalten Experten die Möglichkeit, das System anzugreifen.

Das Kantonsparlament, der Landrat, hatte am Mittwoch vergangener Woche bei der Debatte über das Legislaturprogramm 2019-2022 entschieden, das Projekt E-Voting an die Regierung zurückzuweisen. Dem Parlament soll bis zum Sommer 2019 erneut Bericht und Antrag erstattet werden, wie mit dem Ziel "Einführung E-Voting für alle" umgegangen werden soll.

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