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Baudenkmäler Hochkamin bereitet Anna-Göldi-Stiftung Probleme
Ein Hochkamin in der Ortschaft Ennenda bereitet der Glarner Anna-Göldi-Stiftung Probleme. Das Bauwerk ist in die Jahre gekommen und renovationsbedürftig. Steine sind vom Kamin heruntergefallen und zum Sicherheitsproblem geworden.
Vor allem der obere Teil des Kamins in Glarus-Ennenda sei in einem bedenklichen Zustand, teilte die Anna-Göldi-Stiftung am Montag mit. Steine seien herausgebrochen und lägen auf dem Dach der darunter liegenden Garage. Aus Sicherheitsgründen bleibe die Ennetbühlerstrasse bis auf Weiteres gesperrt.
Die Denkmalpflege will den Hochkamin nicht abbrechen und das etwa 130 Jahre alte Bauwerk als historisch schützenswertes Objekt der Industriekultur sanieren lassen. Unklar ist allerdings, wer das bezahlen soll. Die Göldi-Stiftung sieht sich eigenen Angaben gemäss dazu nicht in der Lage. Eine Sanierung soll Schätzungen zufolge etwa 100'000 Franken kosten.
Die Stiftung schrieb, Denkmalpflege und öffentliche Sicherheit seien in erster Linie Aufgaben des Kantons und der Gemeinde. Sie will deshalb mit der Kantonsregierung und dem Gemeinderat von Glarus das Gespräch suchen, um das weitere Vorgehen abzuklären.
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