Innerrhoder Kantonsangestellte erhalten weniger Rente

SDA

3.5.2019 - 11:52

Die Angestellten des Kantons Appenzell Innerrhoden erhalten nach ihrer Pensionierung in Zukunft weniger Rente: Die Kantonale Versicherungskasse senkt bis 2022 den Umwandlungssatz von 5,8 auf 5,2 Prozent. Zum teilweisen Ausgleich plant der Kanton eine Einlage von 950'000 Franken.

Die Lebenserwartung sei gestiegen, die Anlagerenditen aber seien gesunken. Deshalb sei die Anpassung des Vorsorgeplans nötig, teilte die Standeskommission (Regierung) am Freitag mit. Durch die schrittweise Senkung des Umwandlungssatzes würden sich die Renten um 10,3 Prozent verringern.

Um diesen Verlust auszugleichen, sollen die Sparbeiträge der Arbeitgeber und der Versicherten erhöht werden. Versicherten, die demnächst in Pension gehen, würde dies aber wenig bringen. Damit niemand eine Renteneinbusse von mehr als 7 Prozent erleidet, will der Kanton einmalig 950'000 Franken einschiessen.

Die Standeskommission beantragt dem Grossen Rat einen entsprechenden Kredit. Die Umsetzung der Massnahmen und die Leistung der Einmaleinlage sind auf den 1. Januar 2020 vorgesehen.

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