Wirtschaft

Innovationspark Ost soll Ostschweizer Wirtschaft Schub geben

ny, sda

25.11.2020 - 11:16

In St. Gallen und Buchs SG soll der «Innovationspark Ost» von Switzerland Innovation entstehen. Im Bild der im August 2020 eröffnete Standort in Basel (Archivbild).
In St. Gallen und Buchs SG soll der «Innovationspark Ost» von Switzerland Innovation entstehen. Im Bild der im August 2020 eröffnete Standort in Basel (Archivbild).
SDA

In der Ostschweiz soll ein Innovationspark Ost mit Standorten in St. Gallen und Buchs SG entstehen. Die Stiftung Switzerland Innovation stellt dem Bundesrat eine entsprechenden Antrag. Das Ziel: Mehr Forschungs-Investitionen, mehr Arbeitsplätze, mehr Startups im östlichen Landesteil.

Der neue Standort von Switzerland Innovation soll KMU- und Grossunternehmen aus dem In- und Ausland in der Forschung und Entwicklung unterstützen und interdisziplinäre Projekte fördern, wie die Stiftung am Mittwoch mitteilte. Bisher gibt es Standorte in Allschwil BL, Biel, Dübendorf ZH, Lausanne und Villigen AG.

Hinter dem Projekt steht eine breite Trägerschaft aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Beteiligt sind die Kantone St. Gallen, Thurgau und beide Appenzell, das Fürstentum Liechtenstein, die Stadt St. Gallen, die Empa, die Universität St. Gallen, das Kantonsspital St. Gallen, der Verband Swiss Textiles, die regionalen Industrie- und Handelskammern, die St. Galler Kantonalbank und eine Reihe von Ostschweizer Unternehmen.

Der geplante Innovationspark fokussiere auf die Kernkompetenzen der Ostschweizer Wirtschaft und die Hochschulen, heisst es. Schwerpunkte seien Gesundheit, Digitalisierung in der Wirtschaft sowie die Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie. Die Standorte St. Gallen (in unmittelbarer Nähe zur Empa) und Buchs verfügten über gute, ausbaufähige Infrastrukturen.

Der Innovationspark Ost trage dazu bei, dass «die hiesigen Unternehmen und Bildungsstätten auch in Zukunft zur internationalen Spitze gehören», erklärte der St. Galler Volkswirtschaftsdirektor Beat Tinner (FDP) gemäss Communiqué. Gerade in Zeiten von Corona sei die langfristige Investition in Forschung und Innovation zentral.

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