Einsatzkräfte der Kantonspolizei St. Gallen und Bergungsspezialisten bei einer Lagebesprechung.
Die Polizei vermutet, dass die beiden Vermissten, eine 26jährige Frau und ein 30jähriger Mann, im Wasserfall zwischen den Steinen eingeklemmt sind.
Die Feuerwehren von Henau und Uzwil bereiten auf der Brübacher Brücke die allfällige Bergung der beiden Vermissten vor.
Blick auf die Unglücksstelle an der Thur bei Henau SG: In diesen rund vier Meter hohen Wasserfall stürzten der 30-jährige Mann und die 26-jährige Frau. Sie werden seither vermisst.
Hanspeter Krüsi, Mediensprecher bei der Kantonspolizei St. Gallen, erteilt den Medien Auskunft. Da es sich bei einem der Opfer um einen Kantonspolizisten handelt, ist die Betroffenheit bei der Polizei besonders gross.
Kaum Hoffnung für zwei Vermisste nach Sturz über Thur-Wasserfall
Einsatzkräfte der Kantonspolizei St. Gallen und Bergungsspezialisten bei einer Lagebesprechung.
Die Polizei vermutet, dass die beiden Vermissten, eine 26jährige Frau und ein 30jähriger Mann, im Wasserfall zwischen den Steinen eingeklemmt sind.
Die Feuerwehren von Henau und Uzwil bereiten auf der Brübacher Brücke die allfällige Bergung der beiden Vermissten vor.
Blick auf die Unglücksstelle an der Thur bei Henau SG: In diesen rund vier Meter hohen Wasserfall stürzten der 30-jährige Mann und die 26-jährige Frau. Sie werden seither vermisst.
Hanspeter Krüsi, Mediensprecher bei der Kantonspolizei St. Gallen, erteilt den Medien Auskunft. Da es sich bei einem der Opfer um einen Kantonspolizisten handelt, ist die Betroffenheit bei der Polizei besonders gross.
Ein 30-jähriger Polizist und eine 26-jährige Frau sind am Sonntagabend beim Baden in der Thur bei Henau SG über einen Wasserfall gestürzt und verschwunden. Laut Polizei besteht keine Hoffnung mehr, dass sie lebend gerettet werden.
Der tragische Unfall ereignete sich am Sonntag gegen 19 Uhr bei der Brübacher Brücke in Henau. Der Mann und die Frau hatten sich rund 30 Meter oberhalb des Wasserfalls im hüfttiefen Wasser bewegt. Dabei wurden sie vom Wasser mitgerissen und stürzten über den etwa vier Meter hohen Wasserfall.
«Wir gehen davon aus, dass das Wasser die beiden Körper niederdrückt», erklärte Polizeisprecher Hanspeter Krüsi am Montag in der Nähe der Unfallstelle. Das Wasser fliesse dort mit etwa 48 Kubikmetern pro Sekunde, und der Wasserdruck betrage über 40 Tonnen. Dies mache die Suche nach den Vermissten sehr schwierig.
Gegen 100 Retter im Einsatz
Leider bestehe keine Hoffnung, dass die beiden Personen lebend gerettet werden, sagte Krüsi. «Wir sind tief betroffen.» Seit Sonntagabend hatten gegen 100 Helfer aller Rettungsorganisationen nach dem Mann und der Frau gesucht. Im Einsatz standen auch speziell ausgebildete Flussretter der Thurgauer Kantonspolizei.
Um etwa Mitternacht wurde die Suchaktion ergebnislos unterbrochen. Die Polizei und die Feuerwehr sperrten die Brücke zwischen Brübach und Henau. Am Montagmorgen setzten die Rettungskräfte die Suche fort. Nun soll oberhalb der Unfallstelle mit Fels- und Steinbrocken ein Keil gesetzt werden, um den Wasserdruck zu mindern.
Dies könne noch einen oder mehrere Tage in Anspruch nehmen, sagte Krüsi. Ein Care-Team kümmert sich um die psychologische Betreuung der Angehörigen der beiden Vermissten und der Helferinnen und Helfer, die an der Suche beteiligt sind.
Beliebter Badeplatz
Laut Auskunft von ortskundigen Personen hat die Thur derzeit einen normalen Wasserstand. Der Bereich oberhalb des Wasserfalls sei ein beliebter Badeplatz. Die Gefährlichkeit des Wasserfalls sei bekannt, es habe dort auch schon früher Unfälle gegeben.
Laut Kantonspolizei hatten die beiden Vermissten bei schönem Wetter zusammen mit weiteren Personen in der Thur gebadet. Drei Personen querten den Fluss oberhalb des Wasserfalls. Dabei wurden die Frau und der Mann von der Strömung mitgerissen, so dass sie in den Wasserfall gerieten.
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