Mutiertes Coronavirus an zwei St. Galler Schulen entdeckt

ka, sda

2.2.2021 - 10:08

Bei umfangreichen Tests in zwei Schulen im Kanton St. Gallen wurde nach dem mutierten Coronavirus gesucht. (Symbolbild)
Keystone

In zwei Schulhäusern in der Stadt St. Gallen und in Wattwil-Krinau ist nach Tests von rund 350 Personen bei sechs Schülerinnen und Schülern das mutierte Coronavirus nachgewiesen worden. Insgesamt fielen 20 Proben positiv aus.

Im Oberstufen-Schulhaus Engelwies in der Stadt St. Gallen wurden letzte Woche insgesamt 168 Personen getestet. Bei vier Schülerinnen und Schülern sei das Resultat positiv ausgefallen, teilte die Staatskanzlei am Dienstag mit. Bei allen vier wurde die Mutation N501Y nachgewiesen.

Zwei Klassen sowie die engen Kontaktpersonen der positiv getesteten Schülerinnen und Schüler wurden in Quarantäne gesetzt. Bei sämtlichen getesteten erwachsenen Personen war das Ergebnis negativ.

16 positive Proben

Im Schulhaus Wis in Wattwil-Krinau wurden nach positiven Fällen rund 190 Schülerinnen und Schülern sowie das gesamte Personal getestet. In 16 Schülerproben konnte das Coronavirus nachgewiesen werden. Bei zwei Schülerinnen und Schülern wurde die Mutation N501Y festgestellt.

Bei den betroffenen Kindern, deren Kontaktpersonen sowie für zwei Klassen gilt die Quarantäne. Sämtliche Proben beim Personal hätten einen negativen Befund ergeben.

Die Resultate zeigten, dass das Einhalten von Hygienemassnahmen und das Tragen von Hygienemasken durch die Lehrerschaft sowie die Schülerinnen und Schüler eine präventive Wirkung habe und damit Ansteckungen verhindert werden könnten, heisst es in der Mitteilung.

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