Toter Mann im Bodensee ist identifiziert

SDA

14.5.2019 - 14:04

Die männliche Leiche, die am 1. Mai im Bodensee entdeckt wurde, ist identifiziert. Es handelt sich um einen 24-jährigen Eritreer. Der Asylbewerber hatte eine vorläufige Aufenthaltsbewilligung für den Kanton St Gallen. Die Untersuchungsbehörden gehen nicht von einem Delikt aus.

Die Untersuchungen des Mannes am Institut für Rechtsmedizin hätten ergeben, dass dieser weder innerlich noch äusserlich verletzt war, teilte die St. Galler Kantonspolizei am Dienstag in ihrem Communiqué mit.

Die Abklärungen der Polizei führten zu einem seit Ende März vermissten Mann aus der Region Wil. Dieser war durch seine Angehörigen am 5. April 2019 als vermisst gemeldet worden.

In einem aufwendigen Verfahren konnte der Mann schliesslich aufgrund des Gebisszustandes identifiziert werden. Das Institut für Rechtsmedizin geht davon aus, dass der Mann mindestens zwei Wochen bis maximal mehrere Monate im Wasser lag.

Ein Passant hatte am 1. Mai die leblose Person im Wasser beim Kornhaus gesichtet. Einsatzkräfte der Wasserrettung brachten die Leiche ans Ufer.

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