Weniger Arbeitslose dank Corona-Lockerungen und Sommersaison

ny, sda

9.8.2021 - 11:25

Die Arbeitslosigkeit ist im Juli in allen Ostschweizer Kantonen zurückgegangen, am stärksten in Graubünden. (Archivbild)
Keystone

Die Arbeitslosigkeit ist im Juli in allen Ostschweizer Kantonen zurückgegangen, aufgrund der Lockerung der Corona-Massnahmen, teilweise auch aus saisonalen Gründen. Am stärksten verbesserte sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt in Graubünden.

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9.8.2021 - 11:25

Die vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Montag veröffentlichten Zahlen entsprechen dem landesweiten Trend. In Graubünden waren Ende Juli noch 1027 Personen als arbeitslos gemeldet, 303 weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote ging dadurch von 1,2 auf 0,9 Prozent zurück.

In St. Gallen waren es 6352 (-109) Arbeitslose, bei einer unveränderten Quote von 2,3 Prozent. Etwas stärker ging hier die Zahl der nicht arbeitslosen Stellensuchenden (Personen in Weiterbildungen, Beschäftigungsprogrammen oder im Zwischenverdienst) zurück.

Im Thurgau waren bei den regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) 3417 (-149) Menschen ohne Job registriert, wodurch sich die Arbeitslosenquote um 0,1 auf 2,2 Prozent reduzierte. Glarus meldete 418 (-3) Arbeitslose, was unverändert einer Quote von 1,8 Prozent entspricht.

In Appenzell Ausserrhoden waren 520 (-65) Personen oder anteilsmässig 1,7 (-0,2) Prozent arbeitslos. Innerrhoden hat mit 0,7 (-0,1) Prozent landesweit die niedrigste Arbeitslosenquote. 63 Personen, drei weniger als im Vormonat, waren hier gemeldet.

Gegenüber dem Juli 2020 sind die Arbeitslosenzahlen überall deutlich zurückgegangen. Darin zeigt sich die wirtschaftliche Erholung nach dem coronabedingten Einbruch im Vorjahr. Rückläufig ist auch die Zahl der Betriebe mit Kurzarbeit.

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