4,8 Millionen Franken für Stadtzürcher Kitas

kl, sda

14.4.2021 - 14:00

Stadtzürcher Kitas sollen wegen der Corona-Pandemie weitere Finanzhilfen erhalten. (Symbolbild)
Keystone

Auch die Stadtzürcher Kitas leiden finanziell unter der Corona-Pandemie. Weil die Mittel, die der Bund und der Kanton zur Verfügung stellen, nicht ausreichen, um die Ertragsausfälle zu decken, beantragt der Stadtrat dem Gemeinderat einen Objektkredit in Höhe von rund 4,8 Millionen Franken.

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14.4.2021 - 14:00

Mit dem Geld sollen unter anderem Härtefallgelder für besonders betroffene Betriebe ausgerichtet werden, wie der Stadtrat am Mittwoch mitteilte.

Während des Lockdowns im Frühling 2020 waren die Kitas aufgefordert, nicht mehr alle Kinder zu betreuen, sondern nur noch diejenigen von Eltern in systemrelevanten Berufen. Daher fehlten die entsprechenden Elternbeiträge. Durch die kantonalen Beiträge und die Entschädigungen des Bundes konnten nicht alle Kosten der betroffenen Kitas gedeckt werden.

Der Stadtrat will nun die Lücke schliessen und kommt damit einer Forderung des Gemeinderats nach. Weil sich die Pandemie auch weiterhin auf die Kitas auswirkt und daher längerfristige finanzielle Folgen möglich sind, sollen betroffene Betriebe ausserdem mit einer Härtefallfinanzierung unterstützt werden.

Kitas sollen nach Ablauf des Geschäftsjahrs 2021 entsprechende Gesuche stellen können, wenn sie trotz der geleisteten Ertragsausfallfinanzierung in ihrer Existenz bedroht sind, wie es in der Mitteilung heisst. Für die Härtefallgelder sind 3 der 4,8 Millionen Franken gedacht.

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