Moukoko winkt weitere Bestmarke – PSG vor «Finale in der Gruppe»

SB10

24.11.2020

Borussia Dortmund: Der Rückblick auf die ersten drei Partien

Borussia Dortmund: Der Rückblick auf die ersten drei Partien

Am Wochenende war der BVB der große Gewinner des Bundesliga-Spieltages. Der Aufwärtstrend soll sich nun in der Champions League fortsetzen. Läuft Torjäger Haaland gegen Brügge zu ähnlicher guter Form wie in Berlin auf, wäre das Achtelfinale nahe.

24.11.2020

In der Champions League könnten am vierten Spieltag die ersten Vorentscheidungen fallen. Heute Dienstagabend kommt es ab 21 Uhr zu einigen brisanten Duellen.

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Borussia Dortmund – FC Brügge

Borussia Dortmunds Sturmtalent Youssoufa Moukoko könnte für eine weitere Bestmarke sorgen und zum jüngsten Spieler der Champions-League-Historie werden. Der Deutsch-Kameruner wurde gegen fristgerecht über die B-Liste der UEFA nachgemeldet. Ob Moukoko mit einem Einsatz rechnen kann, liess Lucien Favre jedoch offen: «Wir werden sehen, wir sind vorne sehr viele», so der BVB-Trainer mit Bezug auf das grosse Angebot an Offensivspielern im Kader.

Moukoko war am Samstag beim 5:2 seiner Mannschaft bei Hertha BSC im Alter von 16 Jahren und einem Tag kurz vor Schluss für den vierfachen Torschützen Erling Haaland eingewechselt worden und ist nun der jüngste Bundesliga-Spieler. Der bisherige Rekordhalter in der Champions League ist Céléstine Babayaro, der 1994 für Anderlecht im Alter von 16 Jahren und 87 Tagen debütiert hatte.

Im Vergleich zur Startelf am Samstag in Berlin will Favre Umstellungen vornehmen: «Wir werden weiter rotieren, das ist nötig. Zehn Spiele in 30 Tagen zu machen, ist schwierig.» Trotz des deutlichen Erfolgs der Borussia vor drei Wochen in Brügge, warnte Favre seine Profis davor, den Gegner zu unterschätzen: «Wir haben 3:0 gewonnen, müssen aber das ganze Spiel analysieren. Sie hatten auch grosse Möglichkeiten. Wir müssen sehr konzentriert bleiben. Das ist eine sehr gute Mannschaft.»


Lazio Rom – Zenit St. Petersburg

Das Hinspiel endete 1:1. Um den Anschluss nicht schon frühzeitig zu verlieren, brauchen die Russen einen Sieg in Rom. 

Zudem kann Lazio wieder auf seine Lebensversicherung Ciro Immobile zählen. Der Mittelstürmer darf nach seiner Covid-Erkrankung endlich wieder mittun. 

Immerhin hat Zenit mit Artem Dzyuba selbst einen Torjäger in den Reihen.  Auch mit bereits 32 Jahren trifft der Captain zuverlässig. In seinen letzten 17 Champions-League-Partien erzielte Dzyuba acht Tore und lieferte dazu vier Vorlagen.


FC Barcelona – Dynamo Kiew

Barcelona erkämpfte sich im Hinspiel einen knappen 2:1-Erfolg und kann sich mit einem Sieg bereits das Ticket für die K.o.-Phase sichern. Dynamo Kiew hingegen wartet weiterhin auf den ersten Sieg in der Königsklasse. 



Doch trotz guter Ausgangslage brennt der Baum bei den Katalanen. Superstar Lionel Messi durfte den Trip nach Kiew nicht mitmachen. Trainer Ronald Koeman will dem formschwachen Spielmacher eine «Ruhepause» gönnen. Doch viele Medien nehmen dem Holländer die Begründung nicht ab und orten einen Zwist. 


Juventus – Ferencváros

Juventus hat das Hinspiel in Budapest souverän mit 4:1 gewonnen. Für einmal nicht erfolgreich war Superstar Cristiano Ronaldo. Der Stürmer kann seinen Torrekord (130) in der Champions League ausbauen. Ferencváros könnte der 34. Gegner werden, gegen den CR7 einen Treffer in der Königsklasse erzielt. Nur Messi (36) kam gegen mehr unterschiedliche Gegner zu einem Torerfolg. Sicher ein Ansporn.

Heuer kann sich «die alte Dame» auch auf Álvaro Morata verlassen. Der Spanier hat in dieser Saison in drei Champions-League-Spielen für Juve vier Tore geschossen, so viele wie in seinen vorherigen 17 Spielen in diesem Wettbewerb für Chelsea und Atlético Madrid.


Paris Saint-Germain – RB Leipzig
PSG: Der Rückblick auf die ersten drei Partien

PSG: Der Rückblick auf die ersten drei Partien

Mit einem Sieg bei Paris Saint-Germain stünde Leipzig fast schon im Achtelfinale der Champions League. Allerdings ist der französische Meister fest entschlossen, den Sachsen eine Lehrstunde zu erteilen.

24.11.2020

Mit einem Sieg bei Paris Saint-Germain stünde Leipzig fast schon im Achtelfinale der Champions League. Allerdings ist der französische Meister fest entschlossen, den Sachsen eine Lehrstunde zu erteilen.

Thomas Tuchel will mit PSG mit aller Macht gewinnen: Der Coach wird wohl gleich vier Offensiv-Stars aufbieten. Neben den Rückkehrern Mbappé und Neymar werden auch der im Hinspiel erfolgreiche Angel Di Maria sowie Moise Kean in der Startaufstellung erwartet. «Die Mannschaft muss mutig nach vorn spielen», sagt Tuchel, der zudem von einem «Finale in der Gruppe» spricht.

Die Defensive macht dagegen derzeit Sorgen bei RB und läuft laut Trainer Julian Nagelsmann «auf der letzten Rille». Die Nationalspieler Lukas Klostermann und Marcel Halstenberg fehlen in Paris, der Einsatz von Nordi Mukiele ist fraglich. Benjamin Henrichs bremsen erneut Knieprobleme, und Abwehrchef Dayot Upamecano leistete sich zuletzt einige ungewohnte Patzer.

Landet Leipzig tatsächlich einen Sieg in Paris, dürfte die Rechnerei beginnen. Klar ist immerhin, dass RB dann nur noch einen Punkt zum erneuten Einzug ins Achtelfinale braucht, wenn im Parallelspiel Manchester United gegen Istanbul Basaksehir gewinnt. Patzen die Briten erneut und/oder siegt RB nicht, kann in der Gruppe praktisch noch fast alles passieren.


Manchester United – Basaksehir Istanbul

Für Basaksehir ist dank des Überraschungssieges wieder alles drin. Die Türken dürften in Manchester nicht den grossen Druck verspüren und können frei aufspielen. Für sie wäre in dieser Gruppe wohl auch schon Rang 3 ein Erfolg, der für die Teilnahme an der K.o.-Runde der Europa League berechtigen würde.

Nach dem guten Start mit zwei Siegen hat Manchester United bei Istanbul Basaksehir einen bitteren Rückschlag erlitten. Die Red Devils unterlagen beim Champions-League-Neuling mit 1:2. Manchester United hat durch die Pleite eine komfortable Ausgangsposition verspielt. Im Rückspiel dürfen sie sich keine weitere Niederlage erlauben.


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