«Die Erfahrung zeigt, dass wir immer besser werden, je länger ein Turnier dauert»

21.5.2019 - 05:05, SDA

Die Schweizer haben sich nach zwei Niederlagen für das letzte Gruppenspiel gegen Tschechien viel vorgenommen
Source: Keystone

Am Dienstagmittag ab 12:15 Uhr geht es für die Schweiz um Platz zwei, drei oder vier nach der Vorrunde. Mit einem Sieg gegen Tschechien mit zwei Toren Unterschied können die Schweizer noch auf den zweiten Platz vorrücken.

Diese Rechnung geht aber nur auf, wenn Russland im Abendspiel seiner Favoritenrolle gegen Schweden gerecht wird und in der regulären Spielzeit gewinnt. «Davon gehen wir aus», sagt Nationalcoach Patrick Fischer, denn «in unserer Gruppe erwiesen sich die Russen bislang als Über-Mannschaft. Dahinter folgen Schweden, Tschechien, wir und Lettland alle auf Augenhöhe».



Die Schweiz will Tschechien unbedingt mit zwei Toren Unterschied schlagen. «Wir wollen um jeden Preis in Bratislava bleiben», sagte der Nationalcoach am Montag nach dem Training, in dem erstmals Nino Niederreiter mittat.


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«Nino ist genau der Richtige»

Auf Niederreiter ruhen grosse Hoffnungen. Er soll nach den Niederlagen gegen Schweden (3:4) und Russland (0:3) die Offensive wieder ankurbeln. Er soll das Powerplay, das bislang erst in unwichtigen Momenten reüssierte (je zweimal gegen Italien und Absteiger Österreich), aufpeppen und in Gang bringen. «Nino (Niederreiter) ist dafür genau der Richtige. Wir wissen, was wir an ihm haben. Vor einem Jahr beim Gewinn der Silbermedaille in Kopenhagen war er das Herz unserer Offensive und unseres Überzahlspiels», so Fischer.


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Ein Sieg mit zwei Goals Unterschied gegen Tschechien und eine Niederlage Schwedens gegen Russland würde der Schweiz zu Platz zwei ausreichen, weil dann die Schweiz, Schweden und Tschechien alle 15 Punkte auf dem Konto hätten, weil beim Vergleich der Direktduelle alle Teams drei Punkte hätten, weil bei der Tordifferenz aus den Direktbegegnungen die Schweiz (plus eins) und Tschechien (plus eihns) besser als Schweden (minus zwei) dastehen würden, und weil die Schweiz die Direktbegegnungen gegen Tschechien in dem Fall gewonnen hätte.

So oder so: Der Viertelfinal wird alles andere als ein Spaziergang

Gewinnt die Schweiz nur mit einem Tor Unterschied, wird sie die Vorrunde auf Platz drei beenden. Bei einem Sieg in der Verlängerung oder im Penaltyschiessen bleiben die «Eisgenossen» auf Platz vier. Als Vierte bekämen sie es mit dem Gruppensieger der Kosice-Gruppe zu tun. Da befindet sich vor den letzten Spielen Finnland, das noch auf Deutschland trifft, in der Pole-Position.


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Gegen Tschechien geht es den Schweizern nicht nur um eine möglichst gute Abschlussplatzierung, sondern auch darum, nach zwei Niederlagen wieder Selbstvertrauen zu tanken. «Im Moment konzentrieren wir uns nur auf die Partie gegen Tschechien», so Tristan Scherwey, «der Viertelfinal ist noch weit, weit weg.» Ein anderer «Berner», Stürmer Simon Moser, geht davon aus, dass die Schweiz gegen Tschechien viel besser aussehen wird als gegen Russland. Moser: «In den letzten beiden Spielen bekundeten wir Probleme mit dem Tempo des Gegners. Aber unsere Körper gewöhnen sich daran, schneller zu werden. Und die Erfahrung zeigt, dass wir immer besser werden, je länger ein Turnier dauert.»


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