National League

Leader Zug verspielt gegen Biel eine 4:0-Führung – Lugano feiert siebten Sieg in Folge 

sda

9.2.2021 - 22:36

Bedröppelte Gesichter beim EV Zug: Die Zentralschweizer verspielen gegen Biel einen deutlichen Vorsprung und sind nach dem Spiel sichtlich bedient.
Bedröppelte Gesichter beim EV Zug: Die Zentralschweizer verspielen gegen Biel einen deutlichen Vorsprung und sind nach dem Spiel sichtlich bedient.
Keystone

Zwar führt der EV Zug die Tabelle in der National League nun mit einem Vorsprung von neun Punkten auf die spielfreien ZSC Lions, dennoch war es ein ärgerlicher Abend für die Zentralschweizer.

Die Zuger gaben im Heimspiel gegen Biel eine 4:0-Führung aus der Hand und verloren 4:5 nach Penaltyschiessen.

Das drittklassierte Fribourg schloss dank eines 4:1-Heimsieges gegen den Tabellenletzten Bern punktemässig zu den Lions auf. Nach 17 Minuten führte Gottéron 3:0. Das 3:0 und 4:1 (58.) erzielte jeweils Chris DiDomenico.



Lugano reiht Sieg an Sieg

Lugano bleibt das Team der Stunde. Die Bianconeri setzten sich bei den SCL Tigers 2:1 durch und kamen zum siebenten Sieg in Folge. In der vergangenen Saison hatten die Bianconeri noch sämtliche vier Partien gegen die Emmentaler verloren, in der laufenden Meisterschaft entschieden sie nun auch das dritte Duell zu ihren Gunsten.

Das frühe 0:1 durch Dario Bürgler (5.) glichen die Langnauer in der 26. Minute noch aus – der formstarke Flavio Schmutz war zum dritten Mal in den letzten vier Partien erfolgreich. Auf das 1:2 von Mikkel Bödker, der im Spiel zuvor zweimal erfolgreich gewesen war, hatten die Tigers dann allerdings keine Antwort mehr. Der Tabellenvorletzte erlitt die fünfte Heimniederlage in Folge.

Davos korrigiert Fehlstart

Der HC Davos wendete in Genf gegen Servette im Mitteldrittel ein 0:2 in ein 4:2. Am Ende siegten die ersatzgeschwächten Bündner 5:4. Vor der Partie in Genf hatte wenig für den HC Davos gesprochen. Die Bündner hatten nicht nur die ersten zwei Saisonduelle gegen Servette 2:5 verloren, sie traten auch nur mit 16 Feldspielern an – unter anderen fehlten krankheitshalber die beiden besten Skorer, Andres Ambühl und Enzo Corvi.

Den schlechten Vorzeichen zum Trotz wendeten die Gäste im Mitteldrittel ein 0:2 (18.) in ein 4:2 (38.) und siegten 5:4. Es war das vierte Mal, dass der HCD in dieser Saison nach einem Zweitore-Rückstand siegte.

Matchwinner der Davoser war Marc Wieser, der nicht nur innert 100 Sekunden das 1:2 (30.) und 2:2 (31.) erzielte, sondern auch für das letztendlich entscheidende 5:3 (56.) verantwortlich zeichnete. Das 3:2 (36.) und 4:2 (38.) erzielten David Ullström respektive Lukas Stoop innert 126 Sekunden. Letzterer schoss seinen ersten Treffer in der laufenden Meisterschaft. Es war für den HCD der achte Erfolg in den letzten zehn Partien.

Telegramme:

Zug – Biel 4:5 (2:0, 2:1, 0:3, 0:0) n.P.

0 Zuschauer. – SR Lemelin/Nikolic, Gnemmi/Huguet. – Tore: 6. Hofmann (Alatalo) 1:0. 10. Gross (Simion) 2:0. 22. Hofmann (Alatalo, Martschini/Powerplaytor) 3:0. 28. Zehnder (Shore, Geisser) 4:0. 36. Kreis (Cunti) 4:1. 50. Rajala (Hischier, Komarek/Powerplaytor) 4:2. 55. Brunner (Cunti) 4:3. 57. Pouliot (Fuchs, Fey) 4:4. – Penaltyschiessen: Thorell -, Komarek -; Kovar -, Rajala 0:1; Hofmann -, Kessler -; Diaz -, Rathgeb -; Klingberg -. – Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Zug, 2mal 2 Minuten gegen Biel. – PostFinance-Topskorer: Hofmann; Cunti.

Zug: Genoni; Diaz, Geisser; Schlumpf, Stadler; Cadonau, Alatalo; Gross; Simion, Kovar, Hofmann; Klingberg, Albrecht, Zehnder; Martschini, Shore, Thorell; Langenegger, Leuenberger, Bachofner.

Biel: van Pottelberghe (22. Paupe); Kreis, Moser; Forster, Rathgeb; Lindbohm, Fey; Tanner, Sartori; Hofer, Komarek, Rajala; Hischier, Pouliot, Fuchs; Brunner, Cunti, Künzle; Kessler, Gustafsson, Hügli.

Bemerkungen: Zug ohne Senteler, Thürkauf und Wüthrich (alle verletzt), Biel ohne Lindgren, Lüthi und Ulmer (alle verletzt).


SCL Tigers – Lugano 1:2 (0:1, 1:1, 0:0)

0 Zuschauer. – SR Piechaczek/Hürlimann, Progin/Duarte. – Tore: 5. Bürgler (Haussener, Wolf) 0:1. 26. Flavio Schmutz (Dostoinov, Lardi) 1:1. 38. Bodker (Arcobello) 1:2. – Strafen: 2mal 2 Minuten gegen SCL Tigers, 5mal 2 Minuten gegen Lugano. – PostFinance-Topskorer: Maxwell; Arcobello.

SCL Tigers: Stettler; Leeger, Lardi; Erni, Huguenin; Schilt, Grossniklaus; Aeschbach, Bircher; Julian Schmutz, Maxwell, Nilsson; Petrini, Berger, Sturny; Weibel, Flavio Schmutz, Dostoinov; Rüegsegger, In-Albon, Andersons.

Lugano: Zurkirchen; Heed, Wellinger; Loeffel, Chiesa; Nodari, Wolf; Walker, Antonietti; Bodker, Arcobello, Bertaggia; Fazzini, Lajunen, Suri; Bürgler, Herburger, Haussener; Zangger, Sannitz, Lammer.

Bemerkungen: SCL Tigers ohne Blaser, Diem, Earl, Glauser, Kuonen, Melnalksnis, Neukom, Punnenovs und Salzgeber (alle verletzt), Lugano ohne Morini und Riva (beide verletzt). SCL Tigers ab 58:29 ohne Torhüter.


Genève-Servette – Davos 4:5 (2:0, 0:4, 2:1)

0 Zuschauer. – SR Hebeisen/Salonen, Fuchs/Steenstra (CAN). – Tore: 4. Rod (Richard) 1:0. 18. Tömmernes (Jacquemet) 2:0. 30. (29:02) Marc Wieser (Herzog) 2:1. 31. (30:42) Marc Wieser (Baumgartner, Nussbaumer) 2:2. 36. Ullström 2:3. 38. Stoop (Herzog) 2:4. 48. Omark (Winnik) 3:4. 56. Marc Wieser (Nussbaumer) 3:5. 59. Fehr (Jacquemet) 4:5 (ohne Torhüter). – Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 2mal 2 Minuten gegen Davos. – PostFinance-Topskorer: Omark; Nygren.

Genève-Servette: Descloux; Jacquemet, Tömmernes; Karrer, Le Coultre; Völlmin, Mercier; Guebey; Moy, Winnik, Omark; Rod, Richard, Vermin; Miranda, Fehr, Kast; Patry, Berthon, Smirnovs; Riat.

Davos: Sandro Aeschlimann; Nygren, Jung; Heinen, Guerra; Stoop, Barandun; Frehner, Ullström, Herzog; Marc Wieser, Nussbaumer, Baumgartner; Marc Aeschlimann, Egli, Canova; Kienzle.

Bemerkungen: Genève-Servette ohne Fritsche, Manzato und Maurer (alle verletzt), Davos ohne Ambühl, Corvi (beide krank), Du Bois, Knak, Mayer, Meyer, Palushaj, Paschoud, Rubanik und Dino Wieser (alle verletzt). Genève-Servette ab 58:06 ohne Torhüter


Fribourg-Gottéron – Bern 4:1 (3:0, 0:1, 1:0)

0 Zuschauer. – SR Tscherrig/Urban, Schlegel/Burgy. – Tore: 8. Schmid (Gunderson, DiDomenico) 1:0. 14. Mottet (Desharnais, Bykow) 2:0. 17. DiDomenico (Desharnais, Gunderson/bei 5 gegen 3) 3:0. 38. Pestoni (Heim, Henauer/Powerplaytor) 3:1. 58. DiDomenico (Bykow, Chavaillaz) 4:1 (ins leere Tor). – Strafen: je 4mal 2 Minuten. – PostFinance-Topskorer: Mottet; Jeffrey.

Fribourg-Gottéron: Berra; Gunderson, Chavaillaz; Sutter, Furrer; Kamerzin, Jecker; Abplanalp; Bykow, Desharnais, Mottet; Sprunger, Schmid, DiDomenico; Marchon, Walser, Jörg; Schaller, Bougro, Jobin; Nicolet.

Bern: Karhunen; Andersson, Henauer; Burren, Beat Gerber; Colin Gerber, Blum; Thiry; Sopa, Jeffrey, Olofsson; Scherwey, Heim, Pestoni; Jeremi Gerber, Praplan, Moser; Fahrni, Bader, Dähler; Näf.

Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Brodin, Herren, Rossi und Stalberg (alle verletzt), Bern ohne Neuenschwander, Sterchi, Untersander, Zryd (alle krank), Berger, Brithén, Ruefenacht und Sciaroni (alle verletzt). Bern von 56:56 bis 57:09 ohne Torhüter.

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