Thun nach 64 Jahren wieder im Cupfinal

SDA

23.4.2019 - 22:16

Der FC Thun steht zum zweiten Mal in seiner Klubgeschichte im Schweizer Cupfinal. Die Berner Oberländer setzen sich im Halbfinal auswärts gegen den FC Luzern 1:0 durch.

Defensivspieler Roy Gelmi erzielte das einzige Tor des Abends nach 80 Minuten auf Vorarbeit von Goalgetter Dejan Sorgic.

Die Berner Oberländer waren über weite Strecken der Partie unterlegen, aber Luzern, das im Viertelfinal den alten und neuen Meister YB mit 4:0 abgekanzelt hatte, vermochte aus seinen Möglichkeiten keinen Profit zu ziehen.

Den zweiten Halbfinal bestreiten am Donnerstagabend der FC Zürich und der FC Basel im Letzigrund. Der Cupfinal wird am Sonntag, 19. Mai, im Stade de Suisse in Bern ausgetragen.

Die Geschichte, die die Thuner im Cupwettbewerb geschrieben haben, ist sehr bescheiden. Ihren einzigen Final verloren sie 1955 gegen La Chaux-de-Fonds mit 1:3. Die diesjährige Finalqualifikation fällt in eine Zeit, in der es der Mannschaft von Trainer Marc Schneider in der Meisterschaft nicht mehr besonders gut läuft. Seit dem Sieg in St. Gallen Mitte Februar haben die Thuner keines von neun Spielen in der Super League gewonnen. Es resultierten fünf Unentschieden und vier Niederlagen. Die jüngste Leistung beim 1:1 in Zürich gegen GC war enttäuschend.

Telegramm:

Luzern – Thun 0:1 (0:0)

12'094 Zuschauer. – SR Jaccottet. – Tor: 80. Gelmi (Sorgic) 0:1.

Luzern: Zibung; Kakabadse, Lucas, Cirkovic, Sidler; Voca, Ndenge (62. Custodio); Vargas, Schneuwly (87. Demjasaj), Rodriguez (58. Schürpf); Eleke.

Thun: Faivre; Glarner, Rodrigues, Sutter, Joss (39. Salanovic); Gelmi; Ferreira, Karlen, Stillhart, Spielmann (70. Tosetti); Sorgic.

Bemerkungen: Luzern ohne Schulz, Schwegler (beide gesperrt), Juric, Knezevic und Schmid (alle verletzt). Thun ohne Da Silva, Kablan (beide gesperrt), Hediger und Ruberto (beide verletzt). 38. Joss verletzt ausgeschieden. Verwarnungen: 56. Ndenge (Foul), 71. Rodrigues (Foul), 85. Glarner (Foul/im Cupfinal gesperrt), 90. Cirkovic (Foul), 93. Sidler (Foul).

SDA

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