«Rising Stars» – Teil 3 mit Fazliji, Omeragic und Males

Teleclub

14.6.2020

In der letzten Folge der Teleclub-Serie «Rising Stars» werden Betim Fazliji (FC St. Gallen), Becir Omeragic (FC Zürich) und Darian Males (FC Luzern) vorgestellt.

FC St. Gallen: Betim Fazliji (im Video ab 00:35)

Der Rheintaler ist seit Sommer 2019 in der ersten Mannschaft. In der Ostschweiz ist der 21-Jährige so was wie der personifizierte Glücksbringer. Bei seinen ersten 13 Einsätzen ging der FCSG immer als Sieger vom Platz, erst im dramatischen Spitzenkampf gegen YB (3:3) riss die Serie.

Peter Zeidler setzt den «zweikampfstarken und ballsicheren» Mittelfeldspieler (Teleclub-Experte Philippe Montandon) überall ein, wo Not am Mann ist. Für Rolf Fringer ist dessen Polyvalenz auch ein Fluch, da er sich so nirgends festspielen könne. «Wünschenswert für seine Entwicklung wäre, bald einmal eine fixe Position zu haben.»

Beim Leader glaubt man an das Eigengewächs – sein Vertrag wurde kürzlich bis 2023 verlängert. Pascal Zuberbühler traut ihm noch einen Leistungssprung zu: «Er entwickelt sich langsam in Richtung Spielmacher und einer grossen Persönlichkeit. Er hat auch die Qualitäten, um Tore zu machen.»


FC Zürich: Becir Omeragic (im Video ab 9:07)

Im Sommer 2018 lockte der FCZ den Genfer von Servette zu sich. Dabei setzte man sich im Transfer-Kampf um den 16-Jährigen auch gegen Klubs wie Bayern München durch. Kurz nach der Ankunft in Zürich erlitt er eine Wadenbeinfraktur, die ihn zurückwarf.

«Es brauchte viel Geduld», gesteht Omeragic. Doch seit dem letzten Herbst ist er in der Abwehrzentrale gesetzt. Magin lobt: «Er hat eine riesige Spielintelligenz.» Dabei kommt ihm zugute, dass er früher auch im Mittelfeld spielte.

«Mit seinen 1,87 Meter hat er auch sehr gute Voraussetzungen fürs Ausland», wie Philippe Montandon meint. Omeragic selbst will am liebsten in England spielen: «Dort wird der beste Fussball gespielt.» Man sollte also die Verteidigungskunst von Omeragic geniessen, solange er noch in der Super League spielt.


FC Luzern: Darian Males (im Video ab 16:43)

Der 19-Jährige spielt seit letzten Sommer in der ersten Mannschaft. «Er ist ein optimales Beispiel für unsere Nachwuchsarbeit», meint FCL-Sportchef Remo Meyer über den Weg vom Eigengewächs. Bereits im dritten Spiel traf er als Joker ins Tor.

«Er ist für sein Alter kaltschnäuzig», lobt Meyer den Mittelstürmer. Sein ehemaliger Teamkollege und heutiger Talentmanager Claudio Lustenberger streicht seinen starken linken Fuss heraus und seine Fähigkeiten in den 1:1-Duellen. Verbesserungspotenzial sieht Males selbst vor allem im Defensivverhalten und im Kopfballspiel, wie der CR7- und ManUtd-Fan erläutert.

Pascal Zuberbühler gefällt speziell sein «Zug nach vorne». Er ist sich sicher, dass er seinen Weg unter Trainer Fabio Celestini machen wird. Für Rolf Fringer ist er «ein Kandidat für die A-Nati.»


Teil 1 und 2 zum Nachschauen


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