Brasilianischer Mini-Sieg

Disziplinierte Schweizer werden am Ende nicht belohnt

Redaktion blue Sport

28.11.2022

Afrika-Action und ein Stich ins Schweizer Fussballherz

Afrika-Action und ein Stich ins Schweizer Fussballherz

Erst gegen Schluss wird die Schweizer Abwehr von Brasilien geknackt. Portugal sichert sich den Einzug ins Achtelfinale. Ghana gegen Südkorea ist ein Hin und Her. Und die unzähmbaren Löwen holen gegen Serbien einen 1:3 -Rückstand auf.

28.11.2022

Die Schweiz muss sich an der WM in Katar Brasilien knapp mit 0:1 geschlagen geben. In Abwesenheit von Neymar und Xherdan Shaqiri trifft Casemiro in der 83. Minute. Die Schweizer Achtelfinal-Chancen stehen weiter gut.

Redaktion blue Sport

28.11.2022

Vor den Augen der brasilianischen Stürmerlegende Ronaldo und 43’649 überwiegend in Gelb eingekleideten Zuschauern traten die Schweizer in der Offensive zwar nur selten in Erscheinung. Sie waren aber in defensiven Belangen ausgezeichnet eingestellt, verteidigten diszipliniert und blieben im zweiten WM-Auftritt gegen den fünffachen Weltmeister beinahe ohne Gegentor. Erst in der 83. Minute hielt die Schweizer Defensive dem brasilianischen Druck nicht mehr Stand.

Casemiro, einer von acht Brasilianern auf dem Platz mit Final-Erfahrung in der Champions League und vor kurzem von Real Madrid zu Manchester United gewechselt, traf nach einer schnellen Passkombination über Vinicius Junior und Rodrygo aus elf Metern sehenswert ins lange Eck.

Casemiro erzielt per Drop-Kick den Siegestreffer

Casemiro erzielt per Drop-Kick den Siegestreffer

In der Schlussphase gelingt den Brasilianern der Lucky Punch. Casemiro schliesst eine tolle Kombination wunderschön ab und haut den Ball am machtlosen Yann Sommer vorbei ins Netz.

28.11.2022

Auch ein Remis könnte reichen gegen Serbien

Die Niederlage ist angesichts der guten Leistung schmerzhaft, für den weiteren Verlauf ist sie aber nicht dramatisch. Gewinnt die Schweiz das letzte Gruppenspiel gegen das verletzungsgeplagte und bislang nicht überzeugende Serbien, steht sie dennoch im Achtelfinal. Lehnen sich die bereits qualifizierten Brasilianer gegen Kamerun nicht zurück und verlieren nicht hoch, reicht auch ein Unentschieden.

So kommt die 🇨🇭in den Achtelfinal:

  • Die Schweiz gewinnt gegen Serbien.
  • Die Schweiz spielt unentschieden gegen Serbien und Kamerun gewinnt nicht gegen Brasilien.
  • Die Schweiz spielt unentschieden gegen Serbien, Kamerun gewinnt gegen Brasilien mit nicht mehr als einem Tor Differenz und die Schweiz schiesst in dem Fall mindestens zwei Tore mehr als Kamerun.

Ein erstes Mal hatte die Schweiz nach einer Stunde noch Glück, dass ein Tor von Vinicius Junior wegen eines vorangegangenen Offsides nicht anerkannt wurde. In der 83. Minute gelang Casemiro nach einer schönen Kombination aber der nicht unverdiente K.o.-Schlag.

Vinicius-Treffer wird nach VAR-Intervention aberkannt

Vinicius-Treffer wird nach VAR-Intervention aberkannt

Viel Glück für die Schweizer. Nach gut einer Stunde kann Vinicius losziehen, der Flügel bezwingt Sommer und schisst zur Führung ein. Doch dann meldet sich der VAR: Kein Tor wegen einer Abseitsstellung von Richarlison.

28.11.2022

Während bei den Brasilianern der Künstler Neymar verletzt fehlte, trat die Schweiz, wohl ausserplanmässig, ohne Xherdan Shaqiri an. Nationalcoach Murat Yakin musste im Vorfeld umdisponieren, nicht aufgrund des harmlosen Auffahrunfalls des Teambusses bei der Anfahrt zum Stadion, sondern weil Shaqiri ein Zwicken im Oberschenkel verspürte.

Nach abwartender erster Halbzeit legten beide Mannschaften ihre Zurückhaltung nach der Pause ab. Auch dank dem Videobeweis dauerte es aber, bis der Torbann brach. Nach 64 Minuten war Yann Sommer eigentlich ein erstes Mal bezwungen. Doch eine vom VAR aufgedeckte Abseitsposition von Richarlison in der Angriffsauslösung unmittelbar hinter der Mittellinie verhinderte den Schaden. Vinicius Junior hätte eingeschoben, nachdem Manuel Akanji seine Position verlassen hatte, um eine Lücke im Mittelfeld zu stopfen. Nico Elvedi grätschte am enteilten Vinicius Junior vorbei.

Es war eine von wenigen Szenen, in denen Akanji und Elvedi nicht Herr der Lage waren. Ein erstes Mal war es nach 27 Minuten gefährlich geworden, als Raphinha mit einer Flanke Vinicius bediente und dieser aus sechs Metern freistehend zum Abschluss kam. Der Real-Stürmer traf den Ball nicht ganz sauber, sodass ihn Sommer am Tor vorbeilenken konnte.

Sows Halbchance

Selbst hatten die Schweizer ihre besten Offensivmomente zu Beginn der zweiten Halbzeit. Unter anderem kreierte Silvan Widmer mit einer starken Ballannahme eine Chance, die Djibril Sow aber nicht nutzen konnte.

Shaqiri, der mit seinem elften WM-Einsatz zum Schweizer Rekordspieler avanciert wäre und an 50 Prozent der letzten 24 Schweizer Endrunden-Tore beteiligt war, kam auch nicht als Joker zum Einsatz. Stattdessen avancierte der 20-jährige Fabian Rieder zum zweitjüngsten Schweizer WM-Starter nach Johan Vonlanthen. Nach einer Stunde ersetzte ihn Renato Steffen, der gegen Kamerun wegen eines Nackenproblems noch gefehlt hatte.

In der Abwehr vertraute Yakin wie angekündigt auf Akanji und Elvedi, obwohl diese mit Gelb vorbelastet waren. Beide zeigten starke Leistungen. Und beide verhinderten eine weitere Verwarnung nicht nur deshalb, weil der Schiedsrichter Ivan Barton nicht zu pingelig pfiff.

Telegramm

Brasilien – Schweiz 1:0 (0:0)

Stadium 974, Doha. – 43'649 Zuschauer. – SR Barton (ESA). – Tor: 83. Casemiro (Rodrygo) 1:0.

Brasilien: Alisson; Eder Militão, Marquinhos, Silva, Alex Sandro (86. Telles); Casemiro; Fred (58. Guimarães), Paqueta (46. Rodrygo); Raphinha (73. Antony), Richarlison (73. Jesus), Vinicius Junior.

Schweiz: Sommer; Widmer (86. Frei), Akanji, Elvedi, Rodriguez; Freuler, Xhaka; Rieder (58. Steffen), Sow (75. Aebischer), Vargas (58. Fernandes); Embolo (75. Seferovic).

Bemerkungen: Brasilien ohne Neymar und Danilo (beide verletzt). Schweiz ohne Okafor (verletzt). Verwarnungen: 50. Rieder. 52. Fred. 64. Tor von Vinicius Junior vom VAR wegen Offside nicht anerkannt.

Der Liveticker zur Nachlese

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  • Zusammenfassung des Spiels

    Die erste Halbzeit bot bis auf eine Grosschance von Vinícius Júnior wenige Highlights. Viel spielte sich im Mittelfeld ab und keine Mannschaft wurde so wirklich zwingend. In der zweiten Hälfte änderte sich daran nicht viel. Brasilien wurde zwar dominanter, aber nicht zwingender. Wegen einer Abseits-Position zählte das erste Tor nicht, doch danach zeigte sich Brasilien viel aktiver und die Schweiz hatte immer mehr Probleme mit der Offesiv-Power. Erst spät in der 83. Minute hatten Brasilien die nächste dicke Chance, die auch zum Tor durch Casemiro führte. Hervorragend herausgespielt und trocken Abgeschlossen. Die Schweiz hatte im Anschluss nicht mehr viel zu bieten und so gewinnen die Brasilianer am Ende verdient. Die Südamerikaner stehen dadurch sicher im Achtelfinale der WM 2022.

  • Und fast noch das 2:0

    Rodrygo hat nochmal eine riesige Chance. Casemiro führt einen Freistoss aus der eigenen Hälfte schnell aus und spielt kurz vor dem Strafraum Vinicius Junior an. Statt die Kugel anzunehmen legt er sie mit dem ersten Kontakt quer auf den völlig freien Rodrygo. Der lässt sich mit den Abschluss zu viel Zeit, sodass Akanji noch blocken kann.

  • Es spielt nur noch Brasilien

    Die Brasilianer haben in der zweiten Hälfte definitiv einen Zacken zugelegt. Die Nati kommt noch immer nicht zu einer wirklichen Chance, während die Südamerikaner immer mehr Zug auf das Tor von Yann Sommer entwickeln. Man muss zugestehen, dass die Führung nicht unverdient ist.

  • Ach, wie schade – Casemiro erzielt das 1:0

    Wir haben schon gehofft, dass die Schweizer das 0:0 über die Zeit retten können. Doch Casemiro hat da etwas dagegen. Nach einer schönen und schnellen Kombination zieht er innerhalb des Sechzehners ab und trifft unhaltbar zur Führung. Schade.

  • Weitere Wechsel bei der Schweiz

    Nach den Brasilianern wechseln auch die Schweizer doppelt. Breel Embolo macht Platz für Haris Seferovic und Djibril Sow wird durch Michel Aebischer ersetzt.

  • Brasilien gibt nochmal Gas

    Der Brasilianische Jubel über das Tor kam zwar zu früh. Doch die Südamerikaner werden zunehmend zwingender. Gerade Vinicius Junior bekommt mehr und mehr seine Schnelligkeit auf den Rasen und macht dadurch einige Räume auf.

  • Und alles wieder auf Null

    Der Treffer zählt nicht! Was für ein Glück für die Schweiz. Vinicius Junior steht bei der Ballannahme hauchdünn im Abseits. Der VAR klärt die Szene auf und das Tor zählt nicht. Damit steht es weiterhin 0:0.

  • Elvedi grätscht ins Leere und Vinicius Junior sagt danke

    Jetzt ist der Schweizer Abwehrriegel doch geknackt. Nico Elvedi sieht bei dieser Aktion nicht gut aus. Er grätscht ins Leere, wodurch Vinicius Junior plötzlich allein vor Yann Sommer auftaucht. Der Keeper kann das Schlimmste nicht mehr verhindern und der Favorit geht mit 1:0 in Führung.

  • Die Schweiz fiebert mit – auch Andri Ragettli
  • Doppelwechsel bei der Schweiz

    Die Schweiz tauscht gleich doppelt: Edimilson Fernandes betritt das Feld und ersetzt Ruben Vargas. Weiter kommt Renato Steffen ins Spiel, Fabian Rieder geht für ihn runter.

  • Etwas mehr Schweizer Schwung jetzt

    Die Schweizer werden immer aktiver und gehen aggressiver in die Zweikämpfe. Embolo kann einen Rückpass auf Alisson stören, aber die Brasilianer behalten die Kontrolle.

  • Sascha Ruefer wird erstmals emotional

    Es dauerte bis zur 53. Minute bis Sascha Ruefer erstmals etwas lauter wurde. Grund war ein langer Ball auf Widmer. Der bringt den Ball scharf in die Mitte. Dort wartet Embolo, doch Thiago Silva hat die Kugel antizipiert und schon früh gegrätscht um die Hereingabe abzufangen.

  • Es geht im gleichen Stil weiter

    Die ersten Minuten der zweiten Halbzeit unterscheiden sich kaum von der ersten. Es ist ein Geplänkel im Mittelfeld und es geht bei beiden Teams nur wenig nach vorne. Wir wollen Torchancen!

  • Brasilien verstärkt die Offensive

     Lucas Paquetá hat nach einer Halbzeit Feierabend, Rodrygo kommt neu in die Partie.

  • Erinnerungen an den Spanien-Sieg 2010
  • Gut, aber irgendwie auch etwas langweilig

    Eigentlich ist das 0:0 zur Pause ein gutes Resultat aus Schweizer Sicht. Die Mannschaft lässt hinten kaum Chancen zu, kommt selber aber auch nicht wirklich zu welchen. Man wünscht sich für die zweite Hälfte doch etwas mehr Risikobereitschaft und etwas attraktiveren Fussball.

  • Lichterlöschen im Stadion

    Für einen kurzen Moment fällt im Stadion plötzlich das Licht aus. Spieler und Fans schauen sich fragend an. Nur Sekunden später wird es aber wieder hell.

  • Langeweile auch bei den 🇧🇷 -Legenden

    Cafu, Roberto Carlos oder der von Corona wieder genesene Ronaldo haut das Treiben auf dem Rasen nicht von den Sitzen. 

  • Erste bessere Chance für die Schweizer

    Ricardo Rodríguez spielt von links einen scharfen flachen Ball in den Strafraum. Der Ball wird von einem Brasilianer abgefälscht und landet bei Vargas. Der steht jedoch mit dem Rücken zum Tor, seine Drehung ist technisch sauber, doch ein Brasilianer ist dazwischen.

  • Eine Hommage an den grossen Ronaldo
  • Sturmphase der Brasilianer überwunden

    Nach der kurzen Drang-Phase der Brasilianer hat sich das Spiel wieder ein wenig beruhigt. Die Schweiz hat ihre Defensiv-Ordnung wiedergefunden und lässt den Südamerikanern weniger Platz zum Agieren.

  • Vinicius Junior hat einen schweren Stand

    Der Real-Stürmer kommt bisher eigentlich überhaupt nicht im Spiel. Sobald er auf der linken Seite den Ball erhält, wird er von Widmer und Rieder umgehend gedoppelt. So kann der Flügelflitzer seinen Speed bisher nicht auf den Rasen bringen.

  • Raphinha mit einem guten Versuch aus der Distanz

    Inzwischen lassen die Schweizer mehr zu. So kommt in der 31. Minute Raphinha unbedrängt zu einem Weitschuss aus rund 25 Metern. Der Ball fliegt allerdings ziemlich gerade auf das Tor von Yann Sommer, der den Ball souverän festhält.

  • Danke, Yann Sommer!

    Ein erstes Mal wird es wirklich gefährlich. Aus wenigen Metern kommt Vinicius Junior vor dem Schweizer Tor zum Abschluss. Yann Sommer ist aber hellwach und kann die gefährliche Aktion zum Eckball klären.

  • Die Schweizer stehen tief in der eigenen Hälfte

    Dass es in dieser Partie bisher so wenig Chancen gab, lag sicherlich auch daran, dass die Schweizer weit hinten stehen. Embolo steht als vordester Schweizer auf Höhe der Mittellinie.

  • Rieder fällt vor allem mit Fouls auf

    Fabian Rieder wirkt bei seinem Start-Elf-Debüt noch etwas unsicher. Oft weiss er sich nur mit einem Foul zu helfen. Doch vielleicht legt sich die Nervosität im Verlauf der Partie ja noch etwas.

  • Richarlison immer wieder mit guten Aktionen

    Die ganz grossen Chancen bleiben zwar weiterhin aus, doch wenn so etwas wie Gefahr entsteht, ist meist Richarlison am Ursprung. Der Mann mit dem Traumtor gegen Serbien ist überall präsent und weiss seine Mitspieler in Szene zu setzen. Da müssen die Schweizer gut aufpassen.

  • Schweizer Freistoss verläuft im Sand

    Casemiro rauscht von hinten in Embolo rein, dadurch entsteht eine gute Freistoss-Position zentral 28 Meter vor dem Tor. Den führt Xhaka kurz aus. Die Kugel landet auf der linken Seite bei Vargas, der flankt, aber nur einen brasilianischen Abwehrspieler findet.

  • Aufreger nach Richarlisons Angriff

    Erstmals entsteht so etwas wie Torgefahr. Richarlison kommt auf der rechten Seite in den Strafraum und legt den Ball dort flach zur Mitte. Dort findet er aber keinen Mitspieler.

  • Ein Abtasten auf beiden Seiten

    Im Moment agieren beide Teams noch eher abwartend. Die Brasilianer laufen allerdings früh an und gehen auch nicht zimperlich in die Zweikämpfe. Das wird noch ein langer und harter Arbeitstag für die 22 Akteure.

  • Eckball für die Schweiz

    Die Schweizer halten in den Startminuten munter mit und kommen in der 6. Minute auch zu ihrem ersten Eckball. Dieser ist allerdings etwas zu kurz getreten, so dass niemand wirklich was damit anfangen kann.

  • Erster Aufreger nach einem brasilianischen Freistoss

    Die Brasilianer legen gleich zügig los, kommen über die Flügel und Vinicius Junior holt dort auch einen Freistoss raus. Dieser fliegt dann durch den Schweizer Strafraum ohne dass ein Brasilianer rankommt.

  • In wenigen Minuten geht's los

    Es ist alles angerichtet für ein grosses Fussballfest. Die Fans sind bereit, die Spieler sind bereit und wir sind es auch. Jetzt heisst es Daumen drücken und hopp Schwiiz!

  • Freuler: «Wir sind hier um zu gewinnen»

    Die Schweizer sind heiss. Und auch wenn der Gegner Brasilien heisst, wollen sie sich nicht mit einem Unentschieden begnügen. Auch das Resultat zwischen Kamerun und Serbien ändert daran nichts: «Jeder hat den Match natürlich geschaut. Das Resultat war sicher nicht schlecht für uns, aber wir schauen nur auf uns. Geändert hat das für unser Spiel heute Abend nichts. Wir sind hier, um zu gewinnen. Aber für den weiteren Turnierverlauf hat es sicher etwas geändert.»

  • Yakin zu seinem Personalentscheid

    «Fabian Rieder hat einen guten Einstieg gehabt und ist auf der Position prädestiniert nach dem Ausfall von Okafor, der sicher eine Option gewesen wäre. Rieder hat einen guten linken Fuss und ist auch bei Standards stark. Er hat sich gefreut und kann unbekümmert Fussball spielen», wie Murat Yakin im SRF-Interview sagt.

  • Warum verzichtet Yakin auf Shaqiri?

    Laut dem normalerweise gut unterrichteten RTS-Kommentator David Lemos verspürt Shaqiri ein Zwicken im Oberschenkel. Ansonsten setzt Yakin auf die gleichen Spieler, die beim 1:0-Auftaktsieg gegen Kamerun begonnen haben. Die Innenverteidiger Manuel Akanji und Nico Elvedi beginnen wie erwartet, obwohl sie gelb-vorbelastet sind. Noah Okafors Ausfall aufgrund von muskulären Problemen im Oberschenkel stand bereits fest.

  • Dicke Überraschung in der Nati-Startelf

    Die Aufstellung der Nati ist da. Und siehe da: Yakin sorgt für eine dicke Überraschung: Fabian Rieder startet, Xherdan Shaqiri sitzt vorerst auf der Bank.

  • So spielen die Brasilianer gegen die Schweiz
  • Heimspiel-Spezial nach der Partie

    Bei blue Sport wird der Nati-Auftritt gegen Brasilien heute nach dem Spiel noch eingehend analysiert. Gianni Wyler diskutiert im WM-Talk mit dem brasilianischen Stürmer Silvio vom FC Wil, ex-Thun-Trainer Marc Schneider und Comedian Stefan Büsser. Aus Katar schaltet sich nach dem Match auch Roman Kilchsperger dazu. Die Sendung siehst du live auf blue Zoom ab 19:30 Uhr.

  • Schweizer Teambus-Chauffeur gibt schon mal Vollgas

    Wenn die Nati-Spieler ähnlich impulsiv agieren wie der Teambus-Chauffeuer, dürfte heute eigentlich nichts schief gehen. 🙈

  • Ueli Maurer supportet die Nati vor Ort

    Das Ende als Bundesrat rückt für Ueli Maurer langsam näher. Als kleines Abschiedsgeschenk gönnt er sich jetzt aber noch einen Ausflug nach Doha, um die Nati gegen Brasilien live im Stadion zu unterstützen. Schon vor der Partie traf er Trainer Murat Yakin, um ihm beste Glückwünsche für das Spiel mitzugeben.

  • Wer ersetzt Neymar?

    Diese Frage beschäftigt die Brasilianer vor dem zweiten Vorrundenspiel. Der Superstar fällt wegen einer Bänderverletzung aus, doch auch ohne ihn steht Nationaltrainer Tite eine grosse Auswahl an Offensivkünstlern zur Verfügung. Möglicherweise lässt er stattdessen Antony auflaufen. Der Angreifer von Manchester United war beim 2:0 gegen Serbien für Neymar eingewechselt worden. Auch in der Defensive muss Tite umbauen und den ebenfalls verletzten Danilo ersetzen.

  • Der legendäre Ronaldo darf ins Stadion

    Brasiliens ehemaliger Weltklasse-Stürmer Ronaldo kann die Seleção bei der WM in Katar nun auch im Stadion unterstützen. Der 46-Jährige wurde nach seiner Corona-Infektion doppelt negativ getestet, wie er über die sozialen Medien mitteilte. «Ich bin frei, um zum Spiel von Brasilien zu gehen und unsere Seleção anzufeuern», sagte Ronaldo in dem kurzen Videoclip vor dem Spiel seiner Brasilianer am Montagabend gegen die Schweiz. Ihren 2:0-Auftaktsieg gegen Serbien hatte Ronaldo noch in seinem Hotelzimmer in Doha verfolgen müssen.

    Der mehrfache Weltmeister Ronaldo ist heute als Gast im Stadion.
    Der mehrfache Weltmeister Ronaldo ist heute als Gast im Stadion.
    Getty Images
  • Gute Ausgangslage für die Schweiz

    Nach dem 3:3 zwischen Serbien und Kamerun ist klar, dass der Sieger der heutigen Partie das Achtelfinal-Ticket schon lösen kann. Holt die Schweiz gegen Brasilien ein Remis, reicht ihr im abschliessenden Gruppenspiel gegen Serbien mit Sicherheit ein weiteres Unentschieden. Verliert die Nati, braucht sie gegen die Serben mindestens ein Remis und muss hoffen, dass Kamerun Brasilien nicht schlägt.

  • Hallo ...

    ... und herzlich willkommen zum zweiten Gruppenspiel der Schweizer Nati an der WM in Katar. Der Start ins Turnier ist den Schweizern mit einem 1:0-Sieg gegen Kamerun geglückt. Nun wartet mit Brasilien der grösste Brocken auf die Nati. Auch die Brasilianer konnten ihr erstes Spiel mit 2:0 gegen Serbien gewinnen.