Nach Spielabbruch nun 13 Omikron-Fälle bei Belenenses

sda

29.11.2021 - 14:01

epa09610826 (FILE) - Belenenses players react after the Portuguese First League soccer match between Belenenses and Benfica was abandoned in Oeiras, near Lisbon, Portugal, 27 November 2021. Thirteen cases of the new Omicron variant of SARS-CoV-2, the virus that causes the coronavirus COVID-19 disease, have been detected in the squad of Portuguese soccer team Belenenses, Portuguese health authorities confirmed on 29 November 2021. EPA/ANTONIO COTRIM
Die übrig gebliebenen Belenenses-Spieler beim Skandal-Spiel gegen Benfica.
Bild: Keystone

Auch in Portugal ist erstmals die neue Corona-Variante Omikron festgestellt worden. Das Virus sei bei 13 Spielern und anderen Mitgliedern des Erstliga-Fussballclubs Belenenses SAD festgestellt worden.

sda

29.11.2021 - 14:01

Dies teilte die Generalsekretärin der Gesundheitsbehörde, Graça Freitas, am Montag mit, wie die Zeitung «Público» berichtete. Die Betroffenen seien isoliert worden und nicht schwer erkrankt. Um eine Ausbreitung der neuen Virusvariante zu stoppen, habe die Gesundheitsbehörde in diesen Fällen strengere Quarantäneauflagen und weitere Tests angeordnet.

Noch bevor bekannt wurde, dass es sich um Fälle von Omikron handelt, hatten besonders viele Corona-Fälle bei Belenenses am Samstag schon zu einem Eklat geführt. Weil das Schlusslicht der Liga gegen den Stadtrivalen Benfica Lissabon mit Nati-Stürmer Haris Seferovic nur noch sechs Spieler aufbieten konnte, war die Partie in der 48. Minute beim Stand von 0:7 abgebrochen worden.

Corona-Test für Seferovic

Freitas wies eine Verantwortung der Gesundheitsbehörde bei der Genehmigung des Spiels zurück. Sie sprach sich dafür aus, alle Teilnehmer des Spiels beider Mannschaften testen zu lassen. Somit wird sich auch Seferovic einem Test unterziehen müssen.

Die Portugiesen rief sie auf, Massnahmen wie das Tragen einer Maske, das Lüften geschlossener Räume und die Reduzierung von Kontakten ausserhalb der eigenen Familie ernst zu nehmen. Die Pandemie sei trotz der hohen Impfquote in Portugal nicht vorbei.

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