Das könnte Ärger geben – Bayern-Profi schickt dümmsten Feriengruss

pat

29.6.2019

sCorentin Tolisso gönnt sich auf Mykonos ein Gold-Steak und grüsst Franck Ribéry.
Bild: Instagram

Corentin Tolisso gönnt sich in den Ferien ein Gold-Steak. Eigentlich ist das keine News wert, wäre da nicht diese Vorgeschichte. Den Bayern-Bossen in München dürfte das so gar nicht schmecken.

Im Januar postete Franck Ribéry auf Instagram ein Video, in dem zu sehen ist, wie ihm im «Nusr-Et» in Dubai ein mit Blattgold verziertes Steak serviert wird. Kostenpunkt: Rund 1200 Euro. Dafür erntete er viel Kritik, die der Franzose dummerweise nicht an sich abprallen liess.



Ribéry liess sich zu folgenden Äusserungen hinreissen, die, man kann es nicht anders sagen, unter jeder Sau waren: «Lass uns beginnen mit den Neidern, den Hassern, die sicher durch ein löchriges Kondom entstanden sind. F... eure Mütter, eure Grossmütter und sogar euren Stammbaum. Ich schulde euch nichts. Mein Erfolg habe ich Gott zu verdanken, mir und meinen Nächsten, die an mich glauben. Für die Anderen, ihr wart nur Kieselsteine in meinen Socken.» In der Folge wurde dem Profifussballer vereinsintern eine hohe Geldstrafe aufgebrummt.



Dies obwohl Bayern-Präsident Uli Hoeness seinem Spieler damals zunächst noch den Rücken gestärkt hatte: «Der einzige Fehler, den er gemacht hat, war, dass er das Steak nicht an die Wand geklatscht hat. Er hat das Steak nicht mal gegessen. Er war sich überhaupt nicht im Klaren darüber, dass er missbraucht wurde.»

Tolisso: «Franck Ribéry, das ist für dich, grosser Bruder»

Und nun gönnt sich also der 24-jährige Corentin Tolisso im «Nusr-Et» auf Mykonos – es gibt weltweit 15 Standorte – ebenfalls ein Gold-Steak. Allerdings die «Billigversion» für schlappe 300 Euro. Auf Instagram postet er eine Story mit kurzen Videos und schreibt dazu: «Franck Ribéry, das ist für dich, grosser Bruder» und «Es war echt gut». Es ist sogar zu sehen, wie sich der Weltmeister von Star-Koch Nusret Gökce füttern lässt. Ja, Tolisso hat das Steak gegessen. Wäre ja auch schade, wenn man so ein teures Stück Fleisch einfach an die Wand klatschen würde. Zudem haben schon diverse Weltstars Erfahrungen mit Gold-Steaks gemacht.



Trotzdem: Soviel ist sicher, in München wird man aufgrund der Vorgeschichte nicht erfreut sein über die Aktion von Tolisso. Denn was auf Mykonos passiert, das bleibt eben nicht auf Mykonos, wenn man es auf den Social-Media-Kanälen verbreitet. Gut möglich, dass dem Franzosen zum Dessert eine saftige Geldbusse aufgebrummt wird.

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