Doch keine La-Liga-Spiele in den USA?

tbz

21.9.2018

Javier Tebas Ideen stossen nicht auf sehr grosse Zustimmung.
Bild: Getty Images

Der Verband und die Liga sind sich in Spanien offenbar nicht einig. Nachdem die Liga entschieden hat, dass die Partie zwischen Girona und dem FC Barcelona in den USA stattfinden soll, legt der Verband nun ein Veto ein.

La-Liga-Boss Javier Tebas unterzeichnete vor kurzem einen Vertrag mit einem amerikanischen Sportunternehmen, worin festgelegt wurde, dass in den nächsten 15 Jahren je ein Spiel pro Saison in den USA oder in Kanada ausgetragen wird. Als erstes solches Spiel wurde vor kurzem die Partie zwischen Girona und dem FC Barcelona festgelegt.

Daraufhin protestierten die Klubs und auch die Spieler in Spanien erfolglos. Selbst als alle Captains der 20 teilnehmenden Vereine der obersten spanischen Spielklasse sich gemeinsam gegen Spiele in den USA ausdrückten, blieb Tebas seinem Vorhaben treu.

Nun hat allerdings sogar der spanische Verband RFEF Veto eingelegt und will die Verlegung der Partie Girona – Barcelona stoppen. Spanischen Medienberichten zufolge hat der Verband Javier Tebas einen Brief zustellen lassen, in dem erläutert wird, dass neben dem spanischen Verband auch die UEFA und die FIFA gegen seine Pläne seien, spanische Ligaspiele in den USA auszutragen.

«Die Chancen, dass das Spiel in Miami stattfindet, liegen bei 0.0 Prozent», zitiert der Radiosender «Caden Cope» eine Quelle innerhalb des Verbands bezüglich der Partie Girona – Barcelona. Der Verband hat die Anträge beider Vereine für eine Verlegung der Partie nach Miami abgelehnt.

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