Deutschland

«Fussball-Spruch des Jahres» kommt von Trainer Daniel Thioune

dpa/pat

19.10.2020

Daniel Thioune hat den «Fussball-Spruch des Jahres» rausgehauen.
Bild: Getty

Der heutige HSV-Coach Daniel Thioune hat den «Fussball-Spruch des Jahres» zum Besten gegeben. Das gab die Deutsche Akademie für Fussball-Kultur am Montag bekannt.

Fussballer und Trainer hauen immer wieder mal einen Spruch raus, über den man schmunzeln kann. Der ganz grosse Spezialist in dieser Disziplin ist natürlich Zlatan Ibrahimovic (siehe Galerie am Ende des Artikels). Zunächst aber die zehn letzten Gewinner in der Kategorie «Fussball-Spruch des Jahres» aus Deutschland. Und los geht’s!

2020
«Wer es nicht schafft, gegen den HSV zu punkten, sollte nicht auf dem Rücken eines Flüchtlings, der niemandem etwas getan hat, versuchen, einen Vorteil herauszuholen, sondern besser auf die eigenen sportlichen Fehler schauen.»

Daniel Thioune: Der 46-Jährige hatte sich noch als Trainer des Ligarivalen VfL Osnabrück kritisch über jene Klubs geäussert, die im Zusammenhang mit dem Fall Bakéry Jatta Einspruch gegen die Wertung ihrer Spiele gegen den Hamburger SV in der 2. Liga einlegten. Jatta, an dessen Identität es Zweifel gegeben hatte, war in diesen Partien zum Einsatz gekommen, die unterlegenen Klubs hofften auf Punkte am Grünen Tisch. Inzwischen ist Thioune Trainer bei den Hamburgern.


2019
«Ich bin Profi. Ich stelle nach Schwanzlänge auf.»

Imke Wübbenhorst: Die erste Trainerin einer Oberligamannschaft der Männer auf die Frage, ob sie eine Sirene auf dem Kopf tragen werde, damit ihre Spieler schnell noch eine Hose anziehen könnten, bevor sie in die Kabine komme.


2018
«Die Schweden sind wie die Mittdreissiger in der Disco: Hinten reinstellen und warten, ob sich was ergibt.»

Thomas Hitzlsperger vor dem WM-Spiel Schweden gegen Deutschland.


2017
«Wir danken der Mannschaft, dass sie uns auch in dieser Saison so zahlreich hinterhergereist ist.»

Schalker Fan-Transparent beim Saisonabschluss in Ingolstadt.


2016
«Ich habe dem Linienrichter meine Brille angeboten. Aber auch das hat er nicht gesehen.»

Peter Stöger: Der damalige Köln-Trainer nach der 0:1-Niederlage gegen Hannover 96, das den Siegtreffer per Handspiel erzielte.


2015
«München ist wie ein Zahnarztbesuch. Muss jeder mal hin. Kann ziemlich weh tun. Kann aber auch glimpflich ausgehen.»

Sebastian Prödl: Der damalige Werder-Profi blickt auf die Partie gegen den FC Bayern München.


2014
«Ich hoffe, dass ich 90 Jahre alt werde. Dann kann ich sagen, ich hätte 100 werden können. Aber ich habe in Nürnberg gearbeitet.»

Gertjan Verbeeck nach einem Zittersieg gegen Braunschweig.


2013
«Links ist ähnlich wie rechts, nur auf der anderen Seite.»

Patrick Funk nachdem er bei St. Pauli auf ungewohnter Position zum Einsatz kam.


2012
«Ich hatte zwischendurch Angst, dass er sich wundliegt und mal gewendet werden muss.»

Mehmet Scholl über Mario Gomez bei der EM 2012.


2011
«I think we have a grandios Saison gespielt!»

Roman Weidenfeller zu einem Reporter von Dubai TV nach dem entscheidenden Sieg um die Meisterschaft 2011.


Zugabe: Sprüche von Zlatan Ibrahimovic


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