Hält YB dem Druck stand? Das wichtigste Spiel der Vereinsgeschichte

pat

27.8.2018

Spielt Kevin Mbabu gegen Zagreb zum letzten Mal für YB?
Bild: Keystone

Morgen Dienstag spielt YB in Zagreb um den Einzug in die Champions-League-Gruppenphase. Aus finanzieller Sicht darf man vom wichtigsten Spiel der Vereinsgeschichte sprechen – aber auch aus sportlicher Sicht ist die Qualifikation von grösster Bedeutung.


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Die Ausgangslage nach dem 1:1 im Hinspiel ist für YB nicht optimal, allerdings braucht es auch kein Berner Fussball-Wunder, um es in die Gruppenphase der Königsklasse zu schaffen. Die Young Boys treffen auf einen Gegner, dem man auf Augenhöhe begegnet. Am Ende werden möglicherweise Details entscheiden.

Die Tore aus dem Hinspiel

Geldsegen und keine weiteren Abgänge?

Sollte sich YB für die Champions League qualifizieren, so spült das dem Klub rund 30 Millionen in die Klubkassen. Für Schweizer Verhältnisse ein enormer Geldbetrag. In Tat und Wahrheit dürften es aber weit mehr als 30 Millionen sein. Denn die Marktwerte der Spieler würden nach überstandener Quali ebenfalls in die Höhe schiessen, so funktioniert der Markt. Der gleiche Spieler ist auf einen Schlag ein vielfaches mehr wert, sobald er sich einmal in der Königsklasse präsentieren durfte.

In Bern blieb es in diesem Sommer äusserst ruhig. Mit Kasim Nuhu hat man erst einen gewichtigen Abgang zu «beklagen». Sollte YB sich für die Gruppenphase qualifizieren, stehen die Chancen gut, dass das (bis zur Winterpause) so bleibt. Spieler wie Kevin Mbabu und Roger Assalé werden spätestens seit dem Gewinn des Meistertitels mit ausländischen Vereinen in Verbindung gebracht. Die Chance mit YB in der Champions League zu spielen, könnte sie aber zu einem Verbleib in Bern bewegen.

In der Winterpause könnten sie dann immer noch zu einem neuen Verein wechseln – die Angebote würden nicht weniger. Das wäre auch für YB ein Glücksfall, weil dann weiter Ruhe herrscht und man auf Abgänge im Winter reagieren könnte. Verpasst YB die Gruppenphase, so sind zumindest Mbabu und Assalé kaum zu halten. Für die Young Boys wäre das ein herber Verlust, auch wenn das auf den ersten Blick vielleicht nicht so dramatisch aussieht.

Die Young Boys heben gleich ab.
Bild: Keystone

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