Lichtsteiner: «Es wird höchste Zeit, die Siegesserie von Chelsea zu beenden»

SB10

27.5.2019

Stephan Lichtsteiner wird Arsenal wohl bald verlassen (müssen) – immerhin mit einem Pokal?
Bild: Getty

Stephan Lichtsteiner will mit Arsenal unbedingt die Europa League gegen Chelsea gewinnen. Der Sieger darf nämlich in der nächsten Saison in der Champions League spielen.

Erstmals kommt es zu einem Europapokal-Endspiel zwischen zwei Vereinen aus London. Chelsea hat dabei in der laufenden Europa-League-Kampagne von den 14 Spielen keines verloren (elf Siege, drei Remis). Für Stephan Lichtsteiner ein zusätzlicher Ansporn: «Sie sind noch ungeschlagen, es wird also höchste Zeit. Es gibt immer ein erstes Mal. Ich hoffe, dass es uns gelingt.»

Die Gunners verpassten mit Rang 5 in der Premier League sich einen Platz für die Champions League zu sichern – im Gegensatz zum drittplatzierten Chelsea. Deshalb wäre ein Triumph für das Team von Trainer Unai Emery in der Europa League doppelt wichtig: Der Europa-League-Sieger darf in der nächsten Saison in der Champions League starten.

«Es wäre für alle wichtig, für den Verein, für uns als Spieler ...», so der 35-Jährige. Arsenal muss dabei im Final auf ihren armenischen Angreifer Henrikh Mkhitaryan verzichten, der aus politischen Gründen nicht nach Aserbeidschan reisen wird. 



Der Schweizer Nationalspieler über die bizarre Episode: «Natürlich ist sein Fehlen ein grosser Nachteil für uns, weil er ein sehr wichtiger Spieler ist. Aber wir verstehen seine Entscheidung, weil die Situation für ihn gefährlich ist.» Dennoch will sich Lichtsteiner nicht davon ablenken lassen: «Es ist einfach, die UEFA für diese Sache zu kritisieren, aber für uns ist es wichtig, im Finale zu stehen und es zu gewinnen. Darauf muss unsere Konzentration gerichtet sein und nicht, wo wir das Finale spielen werden.»

Besonderes Augenmerk muss die Gunners-Defensive dabei auf Chelsea-Superstar Eden Hazard legen. Lichtsteiner über den gegnerischen Schlüsselspieler: «Eden ist ein fantastischer Spieler, also ist es sehr wichtig, ihn aufzuhalten. Oft macht er den Unterschied aus. Darauf müssen wir sicher höllisch aufpassen.»

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