Neymar lässt Ballon d’Or Verleihung sausen und spielt stattdessen Call of Duty

7.12.2018 - 16:13, tbz

Neymar (links) hatte kein Interesse an der Ballon d'Or Verleihung.
Bild: Fotmontage (Getty/Twitch)

Neymar fehlte unter der Woche an der Ballon d’Or Verleihung. Der brasilianische Stürmer spielte stattdessen mit seinen Freunden Call of Duty und streamte live über die Plattform «Twitch».

Eigentlich erwartete die Fussballwelt von Neymar, dass er derjenige sein würde, der die Dominanz von Cristiano Ronaldo und Lionel Messi endlich beenden könnte. Als am Montag aber zum ersten Mal seit 2007 ein anderer Fussballer als «CR7» oder Messi die begehrte Trophäe abstaubte, war von Neymar weit und breit nichts zu sehen. Der Brasilianer nahm nicht an der Zeremonie teil. Stattdessen spielte Neymar lieber den Ego-Shooter Call of Duty 4.

Der 26-Jährige streamte das virtuelle Geballere über die Plattform «Twitch» und offenbarte so den Fans seine Fingerfertigkeiten beim Gamen. Offenbar spielte der Stürmer von Paris Saint-Germain zusammen mit seinen zwei Team- und Nationalmannschaftskollegen, Thiago Silva und Marquinhos.

Hat sich Özil beim Gamen verletzt?

Neymar ist nicht der einzige Fussballer, der sich gerne mit Videospielen beschäftigt. Antoine Griezmann, Dele Alli und Mesut Özil sollen angeblich total auf das Kult-Game «Fortnite» abfahren. Der ehemalige deutsche Nationalspieler Özil soll sich beim Zocken sogar verletzt haben. Das ist zumindest die Theorie von Arsenal-Blogger «Le Grove». Als bekannt wurde, dass Özil bei «Fortnite» bereits über 600 Siege eingefahren hat, verbreitete «Le Grove» bei seinen 62’000 Follower auf Twitter ein ganz kurioses Gerücht.

«Es braucht unglaublich viel Zeit, um bei Fortnite 600 Siege zu erringen. Das weiss jeder, der das Spiel kennt», schrieb er. «Vielleicht hat Özil deshalb Rückenschmerzen, weil er so viel Zeit damit verbringt, vor dem Bildschirm zu sitzen. Anscheinend zeigt er dabei viel mehr Kampf und Aggression, als er je auf den Fussballplatz gebracht hat. 12% ist schliesslich eine exzellente Gewinnrate.»

Probleme mit Videospielen hatte auch die deutsche Nationalmannschaft an der WM in Russland. Offenbar musste der DFB damals im Mannschaftshotel das WLAN abschalten. Der Grund: Die Spieler haben bis weit in die Nacht hinein Spiele wie «Fifa», «Fortnite» und «Call of Duty» gespielt.

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