Wer in Griechenlands Liga als nächstes für Krawall sorgt, steigt ab

jar/dpa

27.3.2018

Nach dem Pistolen-Platzsturm von PAOK-Präsident Iwan Savvidis und der darauffolgenden Unterbrechung der Meisterschaft wird der Ligabetrieb in Griechenland wieder aufgenommen. Unter einer Bedingung, die es in sich hat.

Drei Wochen nach der zeitweiligen Unterbrechung der griechischen Fussball-Superleague kann die höchste Spielklasse des Landes am kommenden Wochenende fortgesetzt werden. Dies teilte am Dienstag Giorgos Vasiliadis, der griechische Vizeminister zuständig für Sport, mit. Dem habe auch der Fussballverband EPO-HFF zugestimmt. Dies berichtete das Staatsradio ERA-Sport.

Bereits am Montag hatten die 16 Mannschaften der Superleague eine Vereinbarung unterzeichnet, mit der ab kommender Saison noch härtere Strafen bei Ausschreitungen möglich werden sollen. Darunter ist im Falle wiederholter Krawalle der sofortige Abstieg eines Teams vorgesehen. Die Unterzeichnung dieses Dokumentes, das der griechische Vize-Sportminister ausgearbeitet hatte, war Voraussetzung für den Wiederbeginn der Meisterschaft.

Die Meisterschaft war am 13. März ausgesetzt worden, nachdem es am Vorabend beim Spitzenspiel zwischen PAOK Saloniki und AEK Athen zu schweren Zwischenfällen gekommen war. Die Partie war abgebrochen worden, als PAOK-Besitzer Iwan Savvidis aus Protest gegen eine Abseits-Entscheidung auf das Spielfeld gegangen war und dabei einen Revolver an seinem Gürtel trug (Bluewin berichtete). Auch an anderen Spieltagen war es zu Krawallen und Ausschreitungen gekommen.

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