Nächste Schweizer Skicross-Chance

Das läuft am Olympia-Freitag

stw, sda

17.2.2022 - 22:04

Ryan Regez (ganz links) will seine Favoritenrolle bestätigen.
Bild: Keystone

Am Olympia-Freitag stehen die Schweizer Skicrosser im Fokus. Bei den Männern greift ein Quartett nach den Medaillen. Hier erfährst du, wo es sich sonst noch lohnt, genau hinzuschauen.

stw, sda

17.2.2022 - 22:04

Hier kannst du die Wettkämpfe live am TV verfolgen.

Die Halbfinals des Hockey-Turniers

Die Halbfinals des Eishockey-Turniers der Männer finden erstmals seit 2006 ohne Kanada oder die USA statt. Dafür hat die russische Auswahl die Chance, den Olympiasieg von vor vier Jahren zu wiederholen. Die Russen treffen in den Halbfinals auf Schweden. Im anderen Halbfinal ist Finnland gegen die überraschende Slowakei klarer Favorit. Der WM-Zweite des letzten Jahres hat bisher in Peking alle vier Spiele gewonnen, so auch den Viertelfinal vom Mittwoch gegen die Schweiz.




Schweizer Curlerinnen spielen um Final-Einzug

Die Curlerinnen des CC Aarau um Skip Silvana Tirinzoni wollen es den Teams von Luzia Ebnöther (2002) und Mirjam Ott (2006) nachmachen und in den Final einziehen. Im Halbfinal gegen Japan haben die Schweizerinnen gute Aussichten: Als Siegerinnen der Round Robin treffen sie auf die Nummer 4 der Vorrunde, welche sie nur etwas mehr als 24 Stunden vor dem Halbfinal 8:4 bezwingen konnten. Im zweiten Halbfinal trifft Schweden auf Grossbritannien.

Nächste Schweizer Skicross-Chance

Einen Tag nach dem Drama um die Disqualifikation von Fanny Smith bietet sich der Schweiz im Skicross nochmals eine Chance zu Edelmetall. Bei den Männern ist gleich das gesamte Quartett mit Ryan Regez, Alex Fiva, Joos Berry und Romain Détraz für einen Spitzenplatz gut. Die grössten Hoffnungen ruhen auf dem Berner Oberländer Regez. Der 29-Jährige hat in diesem Winter drei Weltcup-Siege realisiert und führt auch die Gesamtwertung an. Der Bündner Fiva blickt zwar auf eine Saison mit Hochs und Tiefs zurück, weiss aber, dass er im entscheidenden Moment liefern kann: Fiva ist amtierender Weltmeister.



Weitere Diplom-Plätze im Frauen-Bob?

Melanie Hasler strebt nach dem 7. Platz im Monobob auch im Zweierbob einen Diplomplatz an. Für eine Medaille dürften die Trauben für Hasler sowie für Martina Fontanive, die zweite Schweizer Pilotin am Start, indes zu hoch hängen. Die beiden bekommen es nicht nur mit den fahrerisch überragenden Nordamerikanerinnen zu tun, sondern auch mit den Deutschen, die über das deutlich beste Material verfügen.

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