Olympia-Ticker: Hier verpasst du keine Entscheidung

Redaktion blue

30.7.2021

Tag 8 in Tokio: Im Ticker halten wir dich über die Geschehnisse bei den Olympischen Spielen auf dem Laufenden.

Redaktion blue

30.7.2021

Schlagzeilen des Tages

  • Schwimmen: Jérémy Desplanches mit Bronze über 200 m Lagen
  • Schwimmen: Auch Noè Ponti schwimmt um die Medaillen
  • Rudern: Jeannine Gmelin verpasst im Skiff als Final-Fünfte das Podest
  • Leichtathletik: Ajla Del Ponte im Vorlauf mit Schweizer Rekord
  • BMX: Pleiten, Pech und Pannen für die Schweizer Medaillentrümpfe
  • Fechten: Schweizer gehen im Teamwettkampf leer aus
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  • Auf Eurosport fliessen nach Zverevs Finaleinzug die Tränen

    Alexander Zverevs Bruder Mischa überkommen beim Halbfinal-Spiel des Deutschen gegen Novak Djokovic die Emotionen. Dem 33-Jährigen, der die Olympischen Spiele für den deutschen TV-Sender «Eurosport» als Co-Kommentator und Experte abdeckt, stehen nach dem Spiel die Tränen im Gesicht.

    «Ich habe tausend Mal geheult, dann habe ich gelacht, dann war ich wütend, dann war ich sauer, dann habe ich vor Freude wieder geheult», sagt Mischa Zverev nach dem Partie im Studio, bevor ihm erneut die Stimme versagt. «Das ist einfach gross. Dafür kämpfen wir die ganze Zeit. Du besiegst den besten Spieler der Welt für Deutschland bei Olympia – besser geht es nicht», fügt er unter Tränen an. 

    Darauf angesprochen stichelt Alexander Zverev im Interview gegen seinen Bruder. «Hör auf zu heueln», lacht der Djokovic-Bezwinger in die Kamera. «Einer in der Familie reicht» – denn wie der Olympia-Finalist zugibt, flossen auch bei ihm die Tränen. «Ja (ich musste weinen), das hat aber hoffentlich keiner gesehen», gibt sich Zverev cool. 

  • Zverev zerstört Djokovics Golden-Slam-Traum

    Mit einer grandiosen Leistung spielt sich Alexander Zverev in drei Sätzen mit 1:6, 6:3, 6:1 gegen den unschlagbar scheinenden Novak Djokovic ins Finale des Olympischen Tennisturniers. Damit war nach dem deutlichen ersten Satz für den Serben nicht unbedingt zu rechnen, zumal der auch im zweiten Satz das erste Break erzielte.

    Doch danach folgte der Wendepunkt dieser Partie. Nach Zverevs Wutausbruch gewann er nicht nur die nächsten vier Spiele in Folge und glich im Satz aus, sondern war fortan der klar bessere Spiele. Ein einziges Aufschlagspiel konnte Djokovic anschliessend im Decider nur noch gewinnen.

    Ganz so deutlich war es zwar nicht, denn der Serbe hatte auch im dritten Durchgang seine Chancen, aber Zverev liess nichts mehr anbrennen, war vor allem mit dem eigenen Aufschlag quasi nicht mehr zu bezwingen und brachte seinen Gegner mit zwei Breaks schon an den Rande der Niederlage, die auch ein Djokovic am Ende nicht mehr abwenden konnte. A

    uch im vierten Anlauf schafft es der Serbe damit nicht in ein olympisches Einzelfinale, im Mixed-Doppel hat er später noch die Chance. Zverev hingegen steht bei seiner ersten Teilnahme direkt im Final und vor seinem grössten Karriereerfolg. Eine Hürde wartet mit dem Russen Karen Khachanov aber noch. 

  • Kein Exploit bei den Schweizer Seglern

    Als erste Schweizer Seglerin beendet Maud Jayet auf dem Laser Radial ihre Regattaserie in Enoshima. Mit dem 19. Schlussrang kann die Lausannerin nicht zufrieden sein.

    Jayet konnte weder bezüglich ihrer Bootsgeschwindigkeit noch ihrer Taktik mit den Besten mithalten. «Ich bin natürlich sehr enttäuscht – ausgerechnet jetzt die schlechteste Regatta seit langem gesegelt zu haben», fasste die 25-Jährige ihre ersten persönlichen Olympischen Spiele zusammen. «Ich habe praktisch jeden Fehler gemacht, den ich machen konnte und war insbesondere mental zu wenig frisch.»

  • Desplanches: «Meine Besessenheit hat sich ausgezahlt»

    «Wenn ich auf meinem Bett liege, werde ich mir sagen, dass ich mich an das gehalten habe, was ich angekündigt habe. Ich habe gesagt, dass ich eine Medaille will, und ich bringe eine solche nach Hause», so Desplanches. «Ich bin extrem stolz, eine Medaille in die Schweiz mitzunehmen. Es ist mir wirklich eine Ehre.»  Weitere Quotes von Jérémy Desplanches, dem Schweizer Bronze-Gewinner über 200 m Lagen, gibt es hier.

  • Brustschwimmerin Schoenmaker knackt Weltrekord

    Am drittletzten Tag der Schwimm-Wettkämpfe wird der erste Weltrekord in einer Einzeldisziplin aufgestellt. Wenig überraschend ist dafür die Südafrikanerin Tatjana Schoenmaker verantwortlich. Mehr dazu hier.

  • Michelle Heimberg souverän in den Halbfinals

    Die Rückkehr der Schweiz ans Wasserspringen bei Olympischen Spielen nach 17-jähriger Absenz gelingt vorzüglich. Michelle Heimberg qualifiziert sich als Elfte souverän für die Halbfinals vom Samstag.

    Die 21-jährige Aargauerin, Silbermedaillengewinnerin an der EM 2017 in Kiew, legte mit 289,95 Punkten einen vorzüglichen Wettkampf hin, obwohl ihr der zweite und der fünfte Sprung nicht optimal gelangen. Mit ihrem Paradesprung, dem Zweieinhalb-Rückwärtssalto, heimste sie sogar bei den Noten eine 8,0 ein und den 3. Platz aller Springerinnen im vierten Umgang.

    Mit der Halbfinalqualifikation hat Michelle Heimberg ihr Olympia-Ziel bereits erreicht. Schliesslich schaffte sie an Weltmeisterschaften bislang erst die Plätze 24 (2017) und 28 (2019). Ihre Chance, aber auch am Samstag nochmals weiterzukommen, sind durchaus intakt: Zwölf Springerinnen qualifizieren sich für den Final vom Sonntag.

    epa09357717 Michelle Heimberg of Switzerland poses for a photo during a training session prior to the start of the Diving competition held at the Aquatics Center during the Tokyo 2020 Olympic Games in Tokyo, Japan, 22 July 2021. EPA/Patrick B. Kraemer
    Michelle Heimberg zeigt in Tokio eine starke Leistung.
    Keystone
  • Auch fürs Singen hätten die Fidschi-Spieler Gold verdient

    Die Rugby-Spieler aus dem kleinen Inselstaat Fidschi glänzten nicht nur mit dem zweiten Olympia-Gold nach 2016, sondern auch als Chorknaben. Nach ihrem Final-Triumph gegen Neuseeland sangen sie auf dem Podium vollmundig ihre Nationalhymne – noch schöner als die italienischen Fussballer bei der EM.

  • Dougoud mit einem kapitalen Fehler zu viel

    Der Schweizer Kanute Martin Dougoud verpasst den angestrebten Finaleinzug mit dem Kajak-Einer. Der 30-jährige Genfer belegt im olympischen Wildwasser-Kanal im Halbfinal den 13. Platz. Zum benötigten 10. Rang fehlten ihm 83 Hundertstel, nachdem er sich bereits beim zweiten Tor zwei Strafsekunden eingehandelt hatte. Ohne diesen Fehler hätte es klar für den Finaleinzug gereicht.

    epa09378601 Martin Dougoud of Switzerland in action during the Men's Canoe Slalom Semifinal at the Canoeing Slalom events of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Kasai Rinkai Park in Tokyo, Japan, 30 July 2021. EPA/KIMIMASA MAYAMA
    Der Schweizer Kanute Martin Dougoud verpasst den angestrebten Finaleinzug.
    Keystone
  • Chatschanow erster Männerfinalist im Tennis

    Die Nummer 25 der Welt setzte sich im Halbfinal in nur 80 Minuten 6:3, 6:3 gegen den spanischen US-Open-Halbfinalisten Pablo Carreño Busta (ATP 11) durch.

    Seinen Gegner ermitteln der Weltranglistenerste Novak Djokovic und der Deutsche Alexander Zverev in einer Art vorweggenommenem Final. Der Serbe ist auf dem Weg zu einem bei den Männern noch nie dagewesenen Golden Slam, nachdem er in diesem Jahr bereits das Australian Open, Roland Garros und Wimbledon gewonnen hat.

  • Wahnsinn! Erste Schweizer Schwimm-Medaille seit 1984

    Sensationeller Jérémy Desplanches: Der Genfer fängt im Final über 200 m Lagen auf dem letzten Meter noch einen Konkurrenten ab und holt als Dritter die erste Schweizer Schwimm-Medaille seit 37 Jahren.



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  • Del Ponte knackt Schweizer Rekord – auch Kambundji überragend

    Was für ein Olympia-Auftakt der Schweizer Sprinterinnen: Ajla del Ponte und Mujinga Kambundji liefern sich ein Fernduell um den Schweizer Rekord und qualifizieren sich souverän für die Halbfinals. 


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  • Pleiten, Pech und Pannen für die Schweizer

    Die Schweizer BMX-Cracks greifen in Tokio nicht nach den Medaillen. Für David Graf und Zoé Claessens geht in den Halbfinals schief, was schiefgehen kann. Mehr dazu hier.

  • Ponti mit Landesrekord in den Olympia-Final

    Noè Ponti qualifiziert sich als Dritter souverän für den Final über 100 m Delfin. Der Tessiner Olympia-Debütant verbessert in 50,76 den Schweizer Rekord vom letzten Dezember gleich um 0,39 Sekunden. Mehr dazu hier.

  • Gerson/Heidrich verbleiben im Olympia-Turnier

    Nach den beiden Frauen-Duos überstehen auch Mirco Gerson und Adrian Heidrich im Olympia-Turnier der Beachvolleyballer die Vorrunde. Im dritten und letzten Gruppenspiel gelingt ihnen der erste Sieg. Mehr dazu hier.

  • Wieder keine Olympia-Medaille für Skifferin Gmelin

    Die Skifferin Jeannine Gmelin verpasst an den Olympischen Spielen in Tokio eine Medaille. Die Zürcher Oberländerin wird wie vor fünf Jahren in Rio de Janeiro Fünfte. Olympia-Gold geht nach Neuseeland. Mehr dazu hier.

  • Keine Team-Medaille für die Schweizer Degenfechter

    Die Schweizer Degenfechter müssen im Teamwettkampf früh die Segel streichen. Max Heinzer, Michele Niggeler und Benjamin Steffen unterliegen Südkorea im Viertelfinal mit 39:44. Mehr dazu hier.

  • Diethelm Gerber verpasst die Final-Qualifikation

    Heidi Diethelm Gerber kann in ihrem letzten internationalen Wettkampf nicht an frühere Erfolge anknüpfen. Die 52-jährige Thurgauerin verpasst mit der Sportpistole über 25 m den Final der Top 8. Mehr dazu hier.

Hier kannst du die Olympischen Spiele im TV verfolgen ⭐

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