Olympia-Countdown

Die Medaillen-Chancen der bisherigen Schweizer Helden in Peking

Von Marcel Allemann

26.1.2022

Der Schweizer Langlaeufer Dario Cologna posiert mit seinen vier olympischen Goldmedaillen von Vancouver, Sotschi und Pyeongchang, am Freitag, 30. Maerz 2018, in Davos. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)
Nennt schon vier Olympia-Goldmedaillen sein Eigentum: Langlauf-Star Dario Cologna.
Bild: Keystone

Das Schweizer Olympia-Team ist hochklassig, seine Erfahrung ein grosses Plus. Die nach Peking reisende Equipe errang bereits 16 Olympiasiege – und 37 Olympia-Medaillen. Dafür verantwortlich waren insgesamt 26 Athletinnen und Athleten. So steht es dieses Mal um ihre Chancen.

Von Marcel Allemann

26.1.2022

Dario Cologna (4 x Gold)

An den letzten drei Olympischen Spielen (2018, 2014, 2010) holte der Langläufer Dario Cologna jeweils Gold über 15 km klassisch, dazu kommt ein weiteres Gold mit 2014 in Sotschi im Skiathlon. Damit ist der Bündner zusammen mit Simon Ammann der erfolgreichste Schweizer Olympionik aller Zeiten und auch der erste Langläufer in der Geschichte der Winterspiele, der dreimal in Folge in der gleichen Disziplin Gold gewinnen konnte. Zudem ist Cologna auch der erste Schweizer Langläufer überhaupt, der Olympiasieger wurde. 

Zum Abschluss seiner Karriere gehört der Münstertaler an seinen vierten Olympischen Spielen in Peking nicht mehr zu den Favoriten und somit auf dem Papier auch nicht zu den Medaillenkandidaten. Doch unterschätzen sollte man den 35-Jährigen trotzdem nicht. Er selbst sieht seine grössten Chancen auf ein weiteres Edelmetall durch einen Exploit mit der Staffel.

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Dario Cologna freut sich auf Olympia. Auch wenn er schon alles erreicht hat, will er auch in Peking abliefern.

23.12.2021

Simon Ammann (4 x Gold)

1998, 2002, 2006, 2010, 2014, 2018 und jetzt 2022: Der Skispringer Simon Ammann bestreitet in Peking seine siebten Olympischen Spiele. Niemand aus der Schweiz hat als Aktiver so viele Olympiateilnahmen zu verzeichnen wie der 40-jährige Toggenburger. 2002 in Salt Lake City und 2010 in Vancouver gewann Ammann jeweils zweimal die Goldmedaille, sowohl auf der Normalschanze wie auch auf der Grossschanze.

Ähnlich wie Cologna muss auch Ammann im Spätherbst seiner Karriere kleinere Brötchen backen, auch er gehört nicht zu den Medaillenanwärtern. Doch bei «Simi» weiss man letztlich nie, 2002 hatte ihn auch niemand auf der Rechnung.

Unsere Skistars – Der Talk mit Simon Ammann

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Seine Doppelsiege an den Olympischen Spielen 2002 und 2010 sind unvergessen. Noch immer ist Simon Ammann als Skispringer aktiv: er steigt in seine 25. Weltcup-Saison und hofft in Peking auf seine 7. Olympia-Teilnahme. Der Toggenburger ist kürzlich mit seiner Familie in die Heimat zurückgekehrt. Parallel zum Sport studiert Simon Ammann in St. Gallen, und als lizenzierter Privat-Pilot und Unternehmer hat er viele Pläne.

06.10.2021

Wendy Holdener (1 x Gold, 1 x Silber, 1 x Bronze)

Die Skifahrerin räumte 2018 in Pyeongchang einen kompletten Medaillensatz ab: Gold mit dem Team, Silber in ihrer Spezialdisziplin Slalom und Bronze in der Kombination. Ähnliches ist ihr auch in der nächsten asiatischen Olympia-Station durchaus zuzutrauen, vom Rückstand nach der durch ihre Hand-Verletzung gestörten Saison-Vorbereitung ist nichts mehr zu sehen, die Formkurve der Schwyzerin zeigt nach oben.

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Im Gespräch mit Manuel Rothmund gewährt Wendy Holdener Einblicke in ihren Alltag als Spitzensportlerin, spricht über ihr privates Glück, ihren Einstieg als Unternehmerin und wie wichtig ihr die Familie ist.

08.10.2021

Nevin Galmarini (1 x Gold, 1 x Silber)

Der Alpin-Snowboarder holte sein erstes Edelmetall 2014 in Sotschi mit Silber und schaffte die Krönung 2018 in Pyeongchang mit einer souveränen Gold-Darbietung. Nun würde der im Engadin lebende Ostschweizer im Parallel-Riesenslalom gerne ein drittes Mal zuschlagen, doch die Voraussetzungen dafür sind nicht optimal.

Wegen seiner latenten Rückenprobleme war eine geordnete Saison nicht möglich und zuletzt verunmöglichte eine Covid-Infektion auch noch den Start am Heimweltcup in Scuol. Und trotzdem: Der 35-Jährige ist ein akribischer Perfektionist und auch ein Mann, der weiss, was es braucht, um am wichtigsten Tag der Saison über sich hinauszuwachsen.

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Für die Snowboarder Nevin Galmarini und Ladina Jenny geht die Saison los. Wie haben sie sich darauf vorbereitet? Was steht im Fokus?

10.12.2021

Ramon Zenhäusern (1 x Gold, 1 x Silber)

Skifahrer Ramon Zenhäusern schlug 2018 in Pyeongchang doppelt zu. Neben Gold mit dem Team überraschte er mit Silber in seiner Spezialdisziplin Slalom. Der Einstieg in die Olympia-Saison 2021/22 war für den Walliser wegen gesundheitlichen Problemen schwierig, dann gab es ein starkes Zeichen mit dem 4. Rang in Adelboden, doch wirklich auf Touren kommt der Walliser seither nicht mehr, die Resultate waren enttäuschend.

Die Spitze im Slalom ist aber derart breit momentan. Es gibt mindestens 15 Medaillenkandidaten – und an einem guten Tag gehört auch Zenhäusern dazu. 

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Ramon Zenhäusern ist im Weltcup-Slalom in Adelboden als Vierter der Beste eines starken Schweizer Teams. So stufen er und seine Teamkollegen ihre Leistung beim Heim-Rennen ein.

09.01.2022

Michelle Gisin (1 x Gold)

Sie gilt als die kompletteste Skifahrerin und hat dies 2018 verdientermassen mit der olympischen Goldmedaille in der Kombination gekrönt. Auch 2022 scheint für die Allrounderin vieles möglich und doch sollte man in sie nicht übertriebene Hoffnungen setzen. Das Pfeiffersche Drüsenfieber hat der Engelbergerin im Sommer arg zugesetzt, unter den Folgen leidet sie noch heute.

Entsprechend wird sie in China mit ihren Kräften haushalten müssen. Wegen der schwierigen Zeit, die Gisin durchmachte, wäre eine weitere Medaille ein fast schon kitschig schönes Olympia-Märchen.

Gold medal winner Michelle Gisin of Switzerland celebrates during the victory ceremony on the Medal Plaza for the Women Alpine Skiing Combined race at the XXIII Winter Olympics 2018 in Pyeongchang, South Korea, on Thursday, February 22, 2018. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)
Olympiasiegerin in der Kombination ist Michelle Gisin schon – was folgt nun In Peking?
Bild: Keystone

Sarah Hoefflin (1 x Gold)

Mit ihrem Slopestyle-Gold sorgte die Freeskierin 2018 für einen wahren Olympia-Paukenschlag, zumal sie mit Teamkollegin Mathilde Gremaud auch noch einen Doppelsieg feiern konnte. Nun geht die Genferin vier Jahre später die Titelverteidigung an. Dass sie erneut Ambitionen haben darf, zeigen ihre guten Resultate in diesem Winter.

Doch zuletzt erlebte Hoefflin einen Rückschlag. Nach einem Sturz beim Einfahren an den X-Games litt sie unter Kopfschmerzen und trat zu den Wettkämpfen nicht an. Bleibt zu hoffen, dass sie bis zum Olympia-Start wieder bei 100 Prozent ist.

Switzerland's Sarah Hoefflin, gold medal in the slopestyle, poses with her Swiss fans when arriving in Geneva Airport after the 2018 PyeongChang Winter Olympic Games, in Geneva, Switzerland, Thursday, February 22, 2018. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)
Sarah Hoefflin nach ihrem Olympiasieg 2018 bei der Ankunft am Genfer Flughafen.
Bild: Keystone

Luca Aerni (1 x Gold)

Auch Skifaher Luca Aerni gehörte zur Equipe, die 2018 Team-Gold holte. Die Spiele 2022 können durchaus für Zuwachs in seiner Medaillensammlung sorgen. Optionen gibt es für ihn mehrere (Slalom, Kombination, Team). Und was für Zenhäusern gilt, das gilt ebenso für den Berner: Auch Aerni ist gut für eine Medaille in seiner Spezialdisziplin Slalom, wenn am Tag X beim Mann mit dem schnellen Schwung alles zusammenpasst. 

Gold medal winner Team Switzerland with Denise Feierabend, Wendy Holdener, Luca Aerni, Daniel Yule, and Ramon Zenhaeusern, from left, sing the national anthem during the victory ceremony on the Medal Plaza for the alpine team event at the XXIII Winter Olympics 2018 in Pyeongchang, South Korea, on Saturday, February 24, 2018. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)
Luca Aerni war in Pyeongchang Teil der Gold-Mannschaft, die den Team-Event gewinnen konnte.
Bild: Keystone

Daniel Yule (1 x Gold)

Wie Holdener, Zenhäusern und Aerni 2018 beim Ski-Gold im Team-Event dabei. Vom damaligen Erfolgs-Quintett ist einzig die zurückgetretene Denise Feierabend in Peking nicht mehr mit von der Partie. Und auch bei Yule darf man Hoffnungen haben und dies vor allem auch in seiner Spezialdisziplin Slalom. Nach einer schwierigen Saison 2020/21 hat er sich zuletzt wieder seinem Topniveau angenähert und in Wengen den Weg auf das Podest wiedergefunden. 

Daniel Yule besiegt Schweizer Slalom-Fluch in Wengen

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Daniel Yule steht als erster Schweizer seit 23 Jahren in Wengen auf dem Slalom-Podest. Der Walliser wird hinter dem Norweger Lucas Braathen Zweiter.

16.01.2022

Patrizia Kummer (1 x Gold)

Sie triumphierte 2014 im Parallel-Riesenslalom. Doch zuletzt gehörte die Walliserin aufgrund ihrer jüngsten Ergebnisse nicht mehr zu den heissesten Trümpfen unserer Alpin-Snowboard-Crew. In Peking ist sie nun ein spektakulärer Spezialfall, der auch international für Schlagzeilen sorgt. Mehr noch als ihr Olympiasieg vor acht Jahren.

Da sich Kummer aus persönlichen Gründen nicht gegen Covid impfen lassen möchte, muss sie sich vor Ort einer 21-tägigen Quarantäne unterziehen und kann während dieser Zeit auch nicht auf Schnee trainieren. Ob unter Berücksichtigung all dieser Punkte wirklich ein Top-Resultat möglich sein wird, ist mehr als fraglich, würde aber weit über die Landesgrenze hinaus für viel Beachtung sorgen.



Patrizia Kummer
Patrizia Kummer bereitet sich in ihrem Quarantäne-Hotel in Peking auf die Spiele vor.
Bild: Swiss Ski

Beat Feuz (1 x Silber, 1 x Bronze)

Unsere Skistars – Der Talk mit Beat Feuz

Unsere Skistars – Der Talk mit Beat Feuz

Im Januar 2021 siegte der Emmentaler nach vier zweiten Plätzen erstmals auch auf der Streif in Kitzbühel. Ende Saison gewann er zum vierten Mal in Serie den Abfahrts-Weltcup, war zuvor erst Franz Klammer gelungen war. Wie wichtig ihm Erfolge sind, wie er Spitzensport und Familie vereinbart und weshalb er seine Meinung offen kundtut, wenn die Interessen der Athleten zu wenig berücksichtigt werden, verrät Beat Feuz im Gespräch mit Manuel Rothmund.

20.10.2021

2018 holte das Ski-Ass in seiner zweiten Disziplin Super-G Silber und in der Abfahrt Bronze. Zu den heissen Eisen im Feuer gehört der Schangnauer auch in China wieder. Nach seinem Sieg am vergangenen Sonntag in Kitzbühel erst recht. Feuz hat mit seinem insgesamt dritten Triumph beim Klassiker rechtzeitig vor den Olympischen Spielen einen zusätzlichen Vertrauensschub erhalten, nachdem zuvor in seiner Saison für einmal nicht alles nach Wunsch lief.

Martin Rios/Jenny Perret (1 x Silber)

Sie waren ein Farbtupfer der Olympischen Spiele 2018. Martin Rios, der sein Herz auf der Zunge trägt und seine ebenfalls nicht um Antworten verlegene Curling-Partnerin Jenny Perret, die bei der olympischen Premiere des Mixed Wettbewerbes zu den «Chiflers» wurden und es dadurch immer wieder in die Schlagzeilen schafften. Letztlich auch mit einem Happy-End durch olympisches Silber. Nun will das Duo erneut nach den Medaillen greifen, die Konkurrenz ist aber zweifellos grösser geworden.

Martin Rios, left, and Jenny Perret, right, of Switzerland pose with their silver medals at the House of Switzerland after the victory ceremony of the curling mixed doubles at the XXIII Winter Olympics 2018 in Pyeongchang, South Korea, on Wednesday, February 14, 2018. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
Die erfolgreichen «Chiflers» sind wieder dabei: Martin Rios und Jenny Perret mit ihrer Silbermedaille in Pyeongchang.
Bild: Keystone

Mathilde Gremaud (1 x Silber)

Neben Olympiasiegerin Sarah Höfflin ist mit Mathilde Gremaud auch die Silber-Frau des Freeski-Slopestyles von 2018 wieder mit von der Partie. Zunächst hatte sie in dieser Saison mit einigen Verletzungen zu kämpfen. Was bei ihr jedoch nichts heissen muss – auch vor vier Jahren kehrte die Freiburgerin frisch von einer Verletzungspause zurück und reüssierte trotzdem. Bei der Generalprobe für Peking lief es für Gremaud bereits wieder sehr gut – an den X-Games holte sie Silber im Slopestyle.

Silver medalist in the women's slopestyle Mathilde Gremaud, of Switzerland, smiles during the medals ceremony at the 2018 Winter Olympics in Pyeongchang, South Korea, Saturday, Feb. 17, 2018. (AP Photo/Morry Gash)
Mathilde Gremaud holte Silber in Pyeongchang, hinter Teamkollegin Sarah Hoefflin.
Bild: Keystone

Selina Gasparin (1 x Silber)

Ihre Resultate in dieser Saison waren zumeist äusserst bescheiden, ein wirklicher Exploit ist bislang ausgeblieben. Immerhin kann die 37-jährige Bündnerin in Peking von ihrer Olympischen Erfahrung zehren, sie bestreitet in China bereits ihre vierten Winterspiele. Und eine Biathlon-Legende wird die älteste der Gasparin-Schwestern durch den Gewinn der ersten olympischen Biathlon-Medaille 2014 für die Schweiz ohnehin für immer bleiben. 

Women's biathlon 15K individual silver medalist Selina Gasparin of Switzerland celebrates during the victory ceremony of the women's 15km individual biathlon competition at the XXII Winter Olympics 2014 Sochi in Sochi, Russia, on Saturday, February 15, 2014. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
Mit der ersten Schweizer Olympia-Medaille im Biathlon hat Selina Gasparin 2014 Schweizer Sportgeschichte geschrieben.
Bild: Keystone

Fanny Smith (1 x Bronze)

Sie wäre zweifellos einer unserer heissesten Trümpfe und hätte es anhand ihrer konstanten Topleistungen verdient, nach 2018 eine zweite Olympia-Medaille im Skicross einzufahren. Doch Mitte Januar stürzte die Westschweizerin beim Weltcup in Nakiska, zog sich eine Knieverletzung zu und musste anschliessend pausieren. Peking lässt sie sich nicht entgehen – doch wie leistungsfähig wird Fanny Smith bereits wieder sein können?

Fanny Smith, bist du genauso langweilig wie Federer?

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Comedian Kiko fühlt den drei erfolgreichen Schweizer Skicrossern Marc Bischofsberger, Fanny Smith und Alex Fiva auf den Zahn. Ein heiteres Interview über Trash-Talks, Fingerspitzen und einen Vergleich mit Roger Federer.

29.12.2021

Lara Gut (1 x Bronze)

Schon so vieles hat unser Ski-Star Lara Gut schon gewonnen, unter anderem ist sie zweifache Weltmeisterin und nennt insgesamt acht WM-Medaillen ihr eigen. Doch auf Stufe Olympia konnte sie ihr Potenzial bislang noch nicht wunschgemäss umsetzen, die Bronzemedaille von 2014 in der Abfahrt ist bislang die einzige Ausbeute.

Nun stehen die Chancen günstig, dass diese sich erhöht, auch wenn die aktuelle Saison für die Tessinerin bislang gesundheitlich und moralisch ein stetiges Auf und Ab war. Aber warum nicht beim Saisonhöhepunkt in Bestverfassung sein? So wie vor einem Jahr an der WM in Cortina?

Unsere Skistars – Der Talk mit Lara Gut-Behrami

Unsere Skistars – Der Talk mit Lara Gut-Behrami

Grosse Erfolge und grosse Enttäuschungen prägen die Karriere von Lara Gut-Behrami. An der WM 2021 in Cortina lief sie zu Hochform auf. Sie wurde Weltmeisterin im Super-G und im Riesenslalom, dazu gewann sie Abfahrts-Bronze. Im Gespräch mit Manuel Rothmund blickt die Tessinerin zurück auf 14 intensive Jahre im Weltcup, erklärt, warum ihr die Familie so wichtig ist, und weshalb sie sich später einmal auf ein ruhiges Leben freut.

20.10.2021

Peter de Cruz, Valentin Tanner, Benoît Schwarz (1 x Bronze)

Wie 2018 vertritt wieder der CC Genf die Schweiz wieder an den Olympischen Spielen im Curling-Wettbewerb der Männer. Vom damaligen Quartett, das in Südkorea Bronze holte, sind Skip Peter de Cruz, Valentin Tanner und Benoît Schwarz wieder dabei. Anstelle von Claudio Pätz ergänzt neu Sven Michel das Trio. Und klar: Überall wo ein Schweizer Curlingteam antritt, muss eine Medaille das Ziel sein. 

Claudio Paetz, Benoit Schwarz, Peter de Cruz and Valentin Tanner of Switzerland, from left, in action during the Curling Bronze Medal game of the men between Switzerland and Canada at the XXIII Winter Olympics 2018 in Gangneung, South Korea, on Friday, February 23, 2018. (KEYSTONE/Alexandra Wey)
Peter de Cruz (hinten), Benoit Schwarz und Valentin Tanner greifen auch in Peking wieder an.
Bild: Keystone

Nicole Bullo, Sarah Forster, Alina Müller, Evelina Raselli, Phoebe Stanz, Lara Stalder (1 x Bronze)

2014 holten die Schweizer Eishockey-Frauen sensationell Bronze. Vom damaligen Erfolgsteam sind sechs Spielerinnen noch immer dabei. Darunter mit Nicole Bullo die Rekordnationalspielerin, sie bestreitet bereits ihre fünften Olympischen Spiele. Und mit Alina Müller und Lara Stalder die eigentlichen Stars im Team. Das Ziel ist es, erneut um die Medaillen zu spielen und da Gold und Silber für die USA und Kanada reserviert sein werden, ist es letztlich wiederum ein Kampf um Bronze.

Alina Muller of Switzerland (25) is hugged by Lara Stalder of Switzerland (7) after scoring against Sweden during the third period of the women's bronze medal ice hockey game at the 2014 Winter Olympics, Thursday, Feb. 20, 2014, in Sochi, Russia. (AP Photo/Julio Cortez)
Alina Muller (l.) und Lara Stalder, die eigentlichen Stars im Schweizer Team, waren schon 2014 beim Bronze-Coup in Sotschi mit von der Partie.
Bild: Keystone

blue News blickt in der Serie «Olympia-Countdown» auf die Spiele in Peking – das war Teil 1 von 7.