Nächstes Jahr ablösefrei? Ronaldo erhält offenbar keinen neuen Vertrag bei Juve

Syl Battistuzzi

26.7.2021

Cristiano Ronaldo begrüsst die Juve-Fans nach der Rückkehr aus den Ferien. 
Bild: Keystone

Cristiano Ronaldo wird seine Karriere bei Juventus Turin fortsetzen. Am Ende der Saison werden sich die Wege dann trennen, falls der Superstar weiterhin auf sein bisheriges Salär besteht.

Syl Battistuzzi

26.7.2021

Schlaflose Nächte hat Cristiano Ronaldo nie. Vor der EM, wo der 36-Jährige mit fünf Treffern Torschützenkönig wurde, betonte CR7, dass er sich von den Transfer-Spekulationen um seine Zukunft nicht aus der Ruhe bringen lasse. 

«Wenn ich 18 oder 19 wäre, würde ich wahrscheinlich nachts nicht schlafen können», so der Routinier. Sein Vertrag bei Juventus Turin läuft noch bis nächsten Sommer. Eine gewisse Sicherheit hat der Portugiese also – sein Arbeitgeber entlöhnt ihn zudem mit etwas mehr als 30 Millionen Euro pro Jahr. Dieses Jahresgehalt können ihm naturgemäss nicht viele Klubs offerieren. So beschränkten sich die Gerüchte auf wenige Klubs: Im Fokus stand eine Rückkehr zu Manchester United oder zu Real Madrid. Zudem schien auch ein Wechsel zu Paris Saint-Germain möglich. 

Mit Ronaldos Verbleib kann Juve keine Ablöse mehr erzielen 

Am Montag startete Ronaldo nach den verlängerten EM-Ferien mit seinen alten Teamkameraden in die Vorbereitung. Der Stürmer wird also seine vierte Saison in Turin in Angriff nehmen. Juves Vizepräsident Pavel Nedved bestätigte die Fortsetzung der Zusammenarbeit: «Er wird bei uns bleiben.»



Doch damit kann sich die alte Dame auch eine mögliche Ablösesumme abschminken. 2018 überwies man knapp 120 Millionen Euro an Real Madrid. Zwar hat Ronaldo seine Rolle als Torjäger erfüllt (101 Tore in 133 Partien), doch der gewünschte Exploit mit dem Gewinn der Champions League blieb den Bianconeri verwehrt. In der letzten Saison musste man gar in der Meisterschaft Inter den Titel überlassen. Und in 12 Monaten kann der fünffache Weltfussballer ablösefrei gehen.

Wie «Sky Sports» berichtet, scheinen die Turnier Klubbosse sich aufgrund seines üppigen Lohns für dieses Szenario entschieden zu haben. So sollen keine Gespräche bezüglich einer Vertragsverlängerung stattfinden. Wenn sich der dann 37-Jährige entscheiden sollte, weiterzumachen, wird er entweder eine starke Gehaltsreduktion in Kauf nehmen müssen oder das nächste Abenteuer wird bei einem anderen Klub stattfinden.