Weshalb sich Roger Federer gerade diebisch freuen dürfte

sda/wer

24.5.2019

Roger Federer ist mit seinem «Projekt Laver Cup» einen grossen Schritt weiter.
Bild: Getty 

Der auch von Roger Federer initiierte Laver Cup wird ein offizielles ATP-Turnier. Damit gelingt den Organisatoren ein Teilsieg gegen Gerard Piqué und seine Davis-Cup-Compagnons, die das Format schlechtredeten.

Der bisherige Show-Wettbewerb, bei dem ein Team Europa gegen eine Welt-Auswahl antritt, wird in den Turnier-Kalender aufgenommen, wie die Profiorganisation ATP mitteilt.

Der Laver Cup wird in diesem Jahr vom 20. bis 22. September in Genf zum insgesamt dritten Mal ausgetragen. Das Format ähnelt dem des Ryder Cup im Golf. Der Wettbewerb scheint bei den Topspielern grossen Anklang gefunden zu haben.


Roger Federers Reaktion auf Instagram:

Noch keine Weltranglistenpunkte

Die ATP, die den Teamwettbewerb auch schon in ihren Kalender auf der Website aufgenommen hat, wird den Laver Cup von der Vermarktung wie auch vom Personal her voll unterstützen. Weltranglisten-Punkte gibt es, zumindest vorerst, nicht. Ab 2020 startet die ATP ihren eigenen Teamwettbewerb, den ATP Cup, bei dem 15 Millionen Dollar Preisgeld sowie 750 Zähler vergeben werden.



«Wir haben den Laver Cup kreiert, um die Grössen dieses Sports in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu feiern und das Interesse an unserem Sport zu steigern», sagte Tony Godsick, Vorsitzender des Laver Cup und CEO von Team8, der eigenen Managementfirma von Roger Federer. Godsick ist auch Manager von Federer.

Auch Federer zeigte sich hocherfreut. «Jetzt wo ich mich dem Ende meiner Karriere nähere, ist es wunderbar zu wissen, dass der Laver Cup Teil jener Tour sein wird, der ich über 20 Jahre meines Lebens gewidmet habe», meinte der 20-fache Grand-Slam-Sieger in einem offiziellen Statement.

Die Captains der beiden Teams, die Tennis-Legenden John McEnroe und Björn Borg, sowie Namensgeber Rod Laver zeigten sich unisono sehr froh. «Der Laver Cup ist für mich die schönste Woche im Jahr», sagte etwa der Schwede Borg.

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