Erneut etliche Stürze in chaotischer 3. Etappe

sda

28.6.2021 - 17:38

Der Niederländer Mathieu van der Poel unterwegs im Gelben Trikot, welches er am Vortag an der Mûr-de-Bretagne geholt hat.
Bild: Keystone

Tour-Debütant Tim Merlier sichert sich in der chaotischen 3. Etappe den ersten Sieg bei der Frankreich-Rundfahrt. Sein Alpecin-Teamkollege Mathieu van der Poel entkommt den Stürzen und bleibt Leader.

sda

28.6.2021 - 17:38

Chaos pur in der 3. Etappe der 108. Tour de France: Zahlreiche Stürze im äusserst hektischen Finish führen dazu, dass die Fahrer fast einzeln oder in kleinen Gruppen die Ziellinie überqueren.

Der Sieg geht nach 182,9 km von Lorient nach Pontivy an den Belgier Tim Merlier, der vor seinem Teamkollegen und Landsmann Jasper Philipsen und dem Franzosen Nacer Bouhanni gewinnt.

Mit Rang 7 verteidigte Mathieu van der Poel, der wie Merlier und Philipsen für das Team Alpecin-Fenix fährt, das tags zuvor an der Mûr-de-Bretagne eroberte Maillot jaune.

Michael Schär kämpferischster Fahrer

Gesamt-Zweiter bleibt der Franzose Julian Alaphilippe mit acht Sekunden Rückstand. Hingegen die Slowenen Tadej Pogacar und Primoz Roglic büssten als Folge von Stürzen Zeit auf die Spitze ein.



Michael Schär gehörte zur Ausreissergruppe des Tages. Der 34-jährige Luzerner sah sich erst wenige Kilometer vor dem Ziel vom Spitzenfeld eingeholt. Schär erhielt den Preis des kämpferischsten Fahrers.

Die 4. Etappe vom Dienstag beinhaltet auf den 150,4 km von Redon nach Fougères keinen einzigen kategorisierten Anstieg und wird sehr wahrscheinlich zu einem weiteren Fall für die Sprinter.

Beste Erinnerungen an Fougères hat Mark Cavendish, der 2015 im bretonischen Städtchen einen seiner 30 Tour-Etappensiege feiern konnte.

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