Deutscher Ruder-Olympiasieger stirbt beim Langlaufen in St. Moritz

11.2.2019 - 15:56, lbe

Maximilan Reinelt verstarb am vergangenen Samstag in der Langlauf-Loipe von St. Moritz.
Bild: Keystone

Der ehemalige Profiruderer Maximilian Reinelt ist tot. Der 30-Jährige brach am Samstag beim Langlaufen in der Loipe von St. Moritz zusammen.

Maximilan Reinelt starb am Samstag beim Skilaufen in St. Moritz. Wie die Kantonspolizei Graubünden gegenüber «Bild» berichtet, brach der ehemalige Weltklasse-Ruderer auf der Langlauf-Loipe auf Höhe Olympiaschanze zusammen. Alarmierte Rettungskräfte versuchten anschliessend vergeblich, den 30-Jährigen wiederzubeleben. Die Todesursache ist noch unklar.

Maximilian Reinelt gewann an den olympischen Sommerspielen 2012 in London im Deutschland-Achter die Goldmedaille und holte sich vier Jahre später in Rio Silber. Ausserdem wurde er in seiner Karriere zweimal Welt- und fünfmal Europameister. Nach seinem Rücktritt aus dem Profisport im Jahr 2016 widmete er sich seinem Medizinstudium und sollte das deutsche U23-Team in der nächsten Woche ins Trainingslager begleiten.

Der deutsche Ruderverband bestätigt den Tod seines ehemaligen Athleten und schreibt in einer Mitteilung: «Seit wir heute morgen von seinem viel zu frühen Tod erfahren mussten, beherrschen uns Unglaube und Fassungslosigkeit. In unseren Gedanken ist Maximilian mehr als der Sportler und Olympiasieger, mehr als nur Teil des Team Deutschlandachter. Er war in erster Linie ein Freund, jemand auf den wir uns nicht nur im Training und Wettkampf, sondern im gesamten Leben verlassen konnten. »

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