Erfolgreiche Etappen-Jäger: Schweizer sorgen an der Tour de Suisse für Furore

sda

14.6.2021 - 05:01

Die Schweizer Fahrer überzeugen an der diesjährigen Tour de Suisse mit gleich drei Siegen in acht Etappen.

sda

14.6.2021 - 05:01

Für die Höhepunkte der 84. Schweizer Landesrundfahrt sorgten zunächst zwei Thurgauer. Stefan Küng triumphierte im Auftaktzeitfahren mit vier Sekunden Vorsprung vor Stefan Bissegger. Das Gelbe Trikot konnte der 27-jährige Zeitfahr-Europameister auch am folgenden Tag nach Lachen verteidigen.

Doch auch Bissegger gelangte zum erhofften Tagessieg. Der Jungprofi siegte in der 4. Etappe nach Gstaad, womit er für den ersten Schweizer Massenstart-Triumph in der Tour de Suisse seit acht Jahren besorgt war. Auch gewann der 22-Jährige vom Team EF Education-Nippo überraschend das Punkteklassement.

Auch der Abschluss perfekt

Gino Mäder sorgte aus nationaler Sicht mit dem Etappensieg in Andermatt für den perfekten Tour-Abschluss. Der 24-jährige Berner hatte schon tags zuvor im Zeitfahren über den Oberalppass als Dritter überzeugt.



In der Gesamtwertung jedoch taucht keiner der 19 in Frauenfeld gestarteten Einheimischen in den Top 25 auf. Mäder verpasste die angestrebte Top-Platzierung deutlich. Mit 21:21 Minuten Rückstand war er als 27. dennoch bester Schweizer.

Nationaltrainer: «Sensationelle Bilanz»

Michael Albasini, der seine erste Tour de Suisse als Nationaltrainer erlebte, zeigte sich von den Leistungen der Schweizer Fahrer sehr angetan: «Die Bilanz ist sensationell. Wir haben viele starke und aufstrebende Fahrer in der Pipeline und dürfen den nächsten Jahren mit viel Vorfreude entgegensehen.»

Als Leiter des Swiss Cycling Teams, welches dank einer Wildcard an der Heimrundfahrt teilnehmen durfte, sah er «unter dem Strich ebenfalls viel Positives. Unsere Athleten sind beherzt aufgetreten».

Die Fahrer mit dem Schweizer Kreuz auf dem Dress waren stark in den Ausreisser-Gruppen präsent. Beste Platzierung war der 4. Rang des Berners Joel Suter am Mittwoch in Gstaad.


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