Android Pie-Update zwingt Galaxy S9-Akku in die Knie

dj

3.1.2019

Das neuste Android-Update verträgt das Samsung Galaxy S9 offenbar nicht so gut.
Getty Images

Nach einem Android-Update entleert sich der Galaxy S9-Akku ungewöhnlich schnell, Google bekommt eine Genehmigung für Gestensteuerung per Radar und «Fortnite»-Star «Ninja» verdient zehn Millionen Dollar im Jahr. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

Ende Dezember bekam das Samsung Galaxy S9 das Update auf Android 9 — auch Pie genannt. Doch die neuste Version von Googles mobilen Betriebssystem sorgt offenbar bei einigen Nutzern das S9 für ein rapides Entleeren der Batterie, wie sammobile.com berichtet.

So bemerkte die Seite bei einem Gerät einen plötzlichen Abfall des Batterielevels von 10 auf 5 Prozent, ohne dass ein Grund ersichtlich war. Auf Reddit berichten Nutzer von ähnlichen Erlebnissen auf ihren Smartphones. Noch ist unklar, ob es sich hier um einen Anzeigefehler handelt oder ob die Batterie durch das Update wirklich so strapaziert wird.

Ein Sicherheitssystem soll die neuen USB-C-Anschlüsse vor bösartigen Geräten schützen, meldet zdnet.com. Das für den USB-Standard verantwortliches USB Implementors Forum (USB-IF) hat dazu zusammen mit dem Zertifikate-Anbieter Digicert ein Authentifizierungprogramm aufgelegt. Mit diesem sollen Computer die Echtheit eines USB-Gerät feststellen können und so etwa vor manipulierten USB-Sticks mit Malware geschützt werden. Unter dem Namen USBGuard bietet Google für seine Chromebooks bereits ein sehr ähnliches System an.

Vor bösartigen USB-C-Geräte soll ein neues System schützen.
iStock

Google hat laut «Reuters» von der US-Kommunikationsbehörde FCC die Genehmigung für Gestensteuerung per Radar erteilt bekommen. Bei der unter dem Namen Project Soli entwickelten Technologie werden statt den bisher üblichen Kameras Radarwellen eingesetzt, um Handbewegungen vor einem Gerät zu erkennen. Diese können auch Kleidungsstücke durchdringen und sollen Gestensteuerung bei allerlei Arten von Wearables ermöglichen.

Von der vor allem von den USA geführten Kampagne gegen den chinesischen Tech-Giganten Huawei können dessen Konkurrenten nur eingeschränkt profitieren. Nokia und Ericsson sind wie Huawei grosse Hersteller von Technologie für Telekommunikationsnetzwerke. Doch europäische Netzanbieter sagten dem «Wall Street Journal», die beiden nordeuropäischen Firmen lägen technisch deutlich hinter den Chinesen zurück, so dass sich die Anbieter trotz politischem Druck einem Wechsel widersetzen.

«Fortnite»-Star Tyler Blevins, besser bekannt als «Ninja», hat im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben rund zehn Millionen Dollar verdient. Sein Einkommen besteht aus Werbeeinnahmen, Abonnementsgebühren für seinen Twitch-Kanal sowie Sponsorenverträgen mit Firmen wie Samsung oder Red Bull. Dafür ist er aber durchschnittlich zwölf Stunden am Tag online und spielt für seine Fans «Fortnite», erzählte Blevins CNN.

«Ninja» ist längst nicht nur für «Fortnite» bekannt. So trat er an Silvester etwa am Times Square in New York auf.
Keystone

Netflix will seine Nutzer davon abhalten, mit verbundenen Augen durchs Leben zu laufen. Ohne allzu viel zu verraten, haben die Charakter im von Sandra Bullock angeführten Netflix-Film «Bird Box» aus Story-Gründen eine Augenbinde um. Daraus entstand die «Bird Box Challenge» bei der sich Menschen dabei filmen, wie sie blind durch die Welt laufen. Dabei besteht natürlich ein erhebliches Verletzungsrisiko, vor dem Netflix nun auf Twitter warnt.

US-Rapper Soulja Boy hat den Verkauf seiner eigenen Spielkonsolen eingestellt, meldet engadget.com. Die Anfang Dezember eingeführten SouljaGame Console und SouljaGame Handheld waren Emulatoren, mit denen sich hunderte klassischen Spiele von Plattformen wie dem GameBoy oder der PlayStation 1 spielen lassen konnten. All dies war klar illegal, da es keinerlei Anzeichen dafür gab, dass Soulja Boy die Lizenzrechte an diesen Spiele erworben hatte.

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