Datenschutz Apple verbietet Tracking bei Kinder-Apps

dj

4.6.2019

Kinder dürfen bei iOS-Apps nun nicht mehr von Werbung verfogt werden.
Kinder dürfen bei iOS-Apps nun nicht mehr von Werbung verfogt werden.
iStock

Kinder sollen bei iOS-Apps nicht mehr von Werbetreibenden verfolgt werden können.

Entwickler von iOS- und iPadOS-Apps, die sich an Kinder richten, dürfen ihre jungen Nutzer nun nicht mehr verfolgen, meldet techcrunch.com. Das geht aus neuen Richtlinien für App Store-Entwickler hervor, die Apple nun veröffentlichte.

Konkret dürfen Apps, die in die Kinder-Kategorie des App Stores einsortiert werden, keine Werbung oder Analyse von Drittanbietern mehr eingebaut haben. Damit soll unterbunden werden, dass Kinder über mehrere Apps hinweg verfolgt und mit personalisierter Werbung ins Visier genommen werden können.

Massenhaftes Tracking von Apps

Die Änderung der Richtlinien folgt Artikeln in der «Washington Post» und dem «Wall Street Journal» in den letzten Wochen, die über massenhaftes Tracking von iOS-Apps berichten — trotz Apples immer wiederkehrender Beschwörungen auf den vermeintlich hohen Privatsphärenschutz von iPhones. Bei der Vorstellung von iOS 13 versprach Apple denn auch verbesserten Datenschutz für seine Nutzer und proklamierte erneut die eigene Überlegenheit in diesem Bereich im Vergleich zur Konkurrenz von Facebook und Google.

Google jedoch ist Apple bei der speziellen Problematik von Kinder-Apps zuvorgekommen. Bereits letzte Woche stellte man hier neue Richtlinien vor. Apps, die sich an Kinder richten, dürfen etwa keine interessenbezogene Werbung mehr anzeigen.

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