Facebook sammelt «unabsichtlich» E-Mail-Kontakte von 1,5 Mio. Nutzern

dj

18.4.2019 - 10:48

Facebook hat unerlaubt E-Mail-Kontakte hochgeladen.
Keystone

Facebook hat mal wieder unerlaubt Nutzerdaten gesammelt, den Mueller Report gibt es auf CDs und Apps im Play Store betrieben massiven Werbebetrug. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

Facebook hat die E-Mail-Kontakte von 1,5 Millionen Nutzer zu seinen Servern hochgeladen, wie businessinsider.com meldet. Laut dem Unternehmen sei dies unabsichtlich geschehen. Man werde die entsprechenden Daten löschen und die betroffenen Nutzern kontaktieren.

Die Kontakte wurde im Rahmen eines vor kurzen eingestellten Verifikationsprogramm hochgeladen. Dabei konnten sich neu angemeldete Nutzer verifizieren, in dem sie Facebook das Passwort zu ihrem E-Mail-Konto überliessen. Bis 2016 gab es dabei die Option, auf Wunsch die eigenen Kontakte hochzuladen, um schneller Facebook-Freunde zu finden. Als diese Option entfernt wurde, lud Facebook die Kontakte jedoch weiterhin hoch — nun allerdings ohne explizite Zustimmung der Nutzer.

Iranische Hacker gehackt

Eine staatliche iranische Hackergruppe, die unter dem Namen APT34 bekannt wurde, wurde selbst gehackt, wie zdnet.com berichtet. Ein Hacker mit dem Pseudonym Dookhtegan veröffentlichte Tools von APT34 sowie Daten, die die iranische Gruppe von ihren Opfern erbeutete. Ausserdem veröffentlichte Dookhtegan auch noch Namen und Fotos von vermeintlichen iranischen Geheimdienstoffizieren, die Mitglied von APT34 sein sollen.

Microsoft lanciert Surface Hub 2S

Microsoft hat eine neue Version seiner interaktiven Tafel lanciert. Das Surface Hub 2S soll im Juni für 9000 Dollar erhältlich sein. Der 50 Zoll grosse Touch-Bildschirm kann etwa für Präsentationen oder Videokonferenzen genutzt werden. Eine 85 Zoll-Variante soll etwa später folgen.

Foxconn-Chef geht in Politik

Der Chef des wichtigsten Apple-Zulieferer Foxconn will Präsident von Taiwan werden. Terry Gou kündigte seine Kandidatur für die im nächsten Jahr stattfindende Wahl an. Die Seegöttin Mazu habe ihn dazu ermutigt, so Gou laut der «Associated Press».

Ubisoft verschenkt «Assassin's Creed Unity»

Das 2014 veröffentliche «Assassin's Creed Unity» gibt es für kurze Zeit kostenlos zum Herunterladen für PCs. Hersteller Ubisoft stellt das Videospiel nach einer Registrierung auf dieser Seite zur Verfügung. «Assassin's Creed Unity» spielt in Paris zur Zeit der französischen Revolution und enthält eine detaillierte Nachbildung der Notre Dame-Kathedrale. Für deren Wiederaufbau spendet Ubisoft auch noch 500'000 Euro.

Mueller Report kommt auf CDs

Der heiss erwartete Bericht des US-Sonderermittler Robert Mueller wird dem amerikanischen Kongress vom US-Justizministerium auf CDs geliefert. Der zuständige Ausschuss musste daher sicherstellen, dass er weiterhin einen Computer besitzt, der dieses archaische Speichermedium lesen kann.

Pinterest ist 10 Milliarden wert

Pinterest wird bei seinem heutigen Börsenstart mit einem Kurs von 19 Dollar starten. Vorab wurden 75 Millionen Aktien verkauft, was 1,43 Milliarden Dollar einbrachte und dem sozialen Netzwerk einen Börsenwert von 10 Milliarden Dollar verschafft. Pinterest ist eines von vielen prominenten Tech-Unternehmen, das dieses Jahr an die Börse geht. Lyft hat den Prozess bereits hinter sich, Uber und Slack sollen in den nächsten Monaten folgen.

Massiver Werbebetrug im Play Store

Google hat sechs Apps eines prominenten chinesischen Entwicklers aus dem Play Store entfernt. Buzzfeednews.com fand heraus, dass die Apps der DU Group, einer Ausgründung der führenden chinesischen Suchmaschine Baidu, massenhaft Werbebetrug betrieben und Nutzerberechtigungen missbrauchten. Darunter war die Selfie Camera-App mit mehr als 50 Millionen Downloads.

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