Firefox soll Nutzer besser schützen

hst

11.4.2019 - 00:19

Firefox soll Browser Fingerprinting und unerlaubtes Krypto-Mining verhindern.
Symbolbild: Mozilla

Der Browser soll künftig verhindern, dass Rechner gegen den Willen ihrer Nutzer Krypto-Währungen schürfen und das Surfverhalten für Werbezwecke ausgewertet wird.

Mozilla testet derzeit zwei Schutzfunktionen für Firefox. Der Browser soll User künftig vor Krypto-Minern schützen. Das Surfprogramm soll also verhindern, dass der Rechner eines Surfers dazu missbraucht wird, Kryptowährungen wie Bitcoin zu schürfen.

Als zweite Neuerung soll das sogenannte Browser Fingerprinting erschwert werden. Dabei unterscheidet man zwei Varianten:

– Passives Fingerprinting: Informationen, die vom Computer automatisch an den Webserver übermittelt werden.
Beispiele: IP-Adresse, benutzter Browser

– Aktives Fingerprinting: Informationen, die sich mittels JavaScript oder Flash auslesen lassen.
Beispiele: Betriebssysteminformationen, Schriftarten, Zeitzone, Fenstergrösse

All diese Daten werden genutzt, um Nutzer anonymisiert im Netz verfolgen und ihnen passende Werbung präsentieren zu können, wenn Websurfer Cookies deaktiviert haben. 

Derzeit sind die beiden Schutzfunktionen in den Firefox-Versionen 67 (Beta) und 68 (Nightly) verfügar. Sie werden nun ausgiebig mit Nutzern getestet, ehe sie standardmässig für die Allgemeinheit aktiviert werden. Wann das passieren soll, hat Mozilla-Entwickler Arthur Edelstein in seinem Blogeintrag zum Thema noch nicht verraten

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