«Fortnite»-Konten liessen sich dank Sicherheitslücke übernehmen

dj

17.1.2019

Sicher kein «Epischer Sieg» war eine schwere SIcherheitslücke bei «Fortnite».
Epic Games

«Fortnite» hatte eine schwere Sicherheitslücke, das Motorola Razr kommt mit faltbarem Bildschirm zurück und Cortana steht zukünftig alleine. Das und mehr in den Digital-News des Tages.

Mit einer Sicherheitslücke des populären Online-Spiels «Fortnite» konnten Angreifer ganz einfach die Accounts von Spielern übernehmen. Dazu mussten Opfer nur auf einen präparierten Link klicken. Die Lücke wurde vom Sicherheitsunternehmen Check Point entdeckt.

Für die Attacke nutzte Check Point eine alte Subdomain der Website von «Fortnite»-Machern Epic Games. Auf dieser lief veraltete Software, die sich leicht manipulieren lies. Der bei der Attacke versendete Link führte dann zu dieser Subdomain, und da der Browser des Nutzers dachte, dies sei eine echte Epic Games-Seite, verschickte er automatisch die Login-Daten. Damit war es nun unter anderem möglich, auf Kosten des Spielers virtuelle Gegenstände einzukaufen. Die Sicherheitslücke wurde inzwischen geschlossen.



Weltweites Pie für Samsung Galaxy S9

Besitzer eines Samsung Galaxy S9 oder S9+ weltweit können jetzt oder sehr bald das Update auf Android Pie, der neusten Version des mobilen Betriebssystem, installieren. Ende Dezember begann der Updateprozess zunächst in einigen ausgewählten Ländern — mit kleineren Problemen.

Comeback für Motorola Razr

Das legendäre Klapphandy Motorola Razr soll ein Comeback feiern. Laut dem «Wall Street Journal» arbeitet Motorola-Besitzer Lenovo zusammen mit dem US-Netzbetreiber Verizon an einer Neuauflage des Geräts, diesmal mit einem faltbaren Display. Bereits im Februar soll das neue Razr lanciert werden, zu einem Preis von 1500 Dollar.

Beim neuen Razr soll auch der Bildschirm selbst klappbar sein.
Keystone

Ransomware unterwegs

CERT-Bund, das Notfallteam des deutschen Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, warnt vor der Ransomware Gand Crab. Diese verbreite sich derzeit vor allem über manipulierte Word-Dokumente, die sich als Jobbwerbung einer «Saskia Heyne» tarnen.

Facebooks Praktiken unbekannt

Trotz zahlreiche Berichte zu Facebooks Geschäftsmodell und Praktiken ist amerikanischen Facebook-Nutzer zu grossen Teilen nicht bewusst, dass das Unternehmen ihre Interessen und Persönlichkeitseigenschaften zu Werbezwecken kategorisiert. Laut einer Studie des Pew Research Center war 74 Prozent der Teilnehmer die von Facebook auf dieser Seite offengelegte Kategorisierung unbekannt.

G Suite wird teurer

G Suite, Googles Ansammlung an Cloud-Diensten für Unternehmen, wird ab April teurer. Die Kosten für das Basisabo steigen in den USA pro Nutzer und Monat um einen Dollar auf nunmehr 6 Dollar, die Business-Edition kostet nun 12 statt wie bisher 10 Dollar. Auch in anderen Märkten soll es teurer werden, genaue Preise wurde aber noch nicht kommuniziert. Zu G Suite gehört etwa Gmail, Calendar, Docs oder Hangouts.

Cortana steht bald allein

In zukünftigen Versionen von Windows 10 sollen die Suchleiste und die persönliche Assistentin Cortana getrennt werden. Seit Lancierung von Windows 10 wurden beide über das selbe Feld aufgerufen. Im Insider Build 18317 wurden sie nun geschieden. In der Endkundenversion von Windows 10 wird die Änderung dann vermutlich im April auftauchen.

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